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Mündung die Scheidung zwischen baiben Bisthämern abr
gab. ~~ Nach dieser Grenzlinie kamen alſo zum Bisthume
Ripen die eilf Nordjütländischen Syſssel (von denen später
1065 Wendſyſſel und Thye an das Stift Börglum, | Sal.
linge, Himmer- und Ommer- Syſssel an Wiburg, Abo- und
Löfse - Syſſel an Aarhuus abgegeben wurden und nur 4, .
nemlich Hard-, Ward-, Jellings und Allminde - Syssel dem
Stifte Ripen verölieben) ferner die weſtliche Hälfte von
Barwith - und die nördliche von Elläm- Syſſel; zum Bis-
thume Schleswig hingegen die öſiliche Hälfte von Barwith-
Syssel,, die südliche von Elläm- Syssel, und ganz Iſtathes«
. . Syssel; dazu Nordfriesland und die ehemalige Markgrafs
,
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schaft zwischen Schley und Eider. ~ Auffallend iſt es, daß
das Stift Schleswig sich an der Oſtküſte so weit nach Nors -
den hinauf erſtreckte; es möchte sich dies aber vielleicht dar-
aus erklären laſſen, daß bis- auf die Errichtung des Bis-
thums Odensee, auch das jenseitige Ufer des kleinen Beltes
. „zum Schleswigsſchen Stifte (wenigſtens aller Wahrſcheinlichs
keit nach) gehört ' hat. Zu diesem neuen Stifte Odenſee
wurden denn nun ſeit 1022, die Inseln Alsen und Aerroe
. gelegt, wie auch Femern ob letztere Insel aber schon da-
î_ mals, kann ich nicht mit Gewißheit sagen.) e;u
Nachdem nun so Kirchen gegründet, Geiſtliche ange-
ſſeellt, die Grenzen feſtgesett waren, begann die bischöfliche
Würde hier zu Lande Bedeutung zu bekommen, die besons
ders dadurch wuchs, daß Knud der Heilige die Biſchöfe..
. hum erſten Reichsſtande erhob; und als nicht ohne manhe.
Harte Kämpfe (in denen Knud felbſt den Tod erlitt, der
. ihm nachmals. die Ehre eines Heiligen und Schutzpatrons
von Dänemark erwarb) ' die Zehnten dem Volke waren aufs
erlegt worden, fehlte es auch den Bischöfen nicht an reichen '
Einkünften, die durch häufige Schenkungen in der Folge ver-
mehrt wurden, wodurch denn wiederum natürlicherweise ihr
Ansehen stieg. ~ Den Bischöfen nun lag die geiſtliche Aufs
über ihren Sprengel ob. Sie hatten. die geiſtliche Ges

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