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; hältnlſmäßig die übrigen Handwerker. Jedes mittelmäßige. [
Dorf wird auf solche Weise, wo es nicht schon der Fall iſt..
mit Handwerkern aller Art beyölkert werden, und nach die.
ser Beſtimmung iſt denn freilich an manchen Orten die Zahl
der Landhandwerker noch nicht einmal groß genug da, ſie
doch als ſchon sehr übertrieben angesehen wird, Was ſollte
bei einer Vermehrung der Landhandwerker denn für die
Städte wohl. noch übrig bleiben ? V sziiuch.a
Aber habe ich auch den Verfasser irrig gedeutet, wenn
ich von Bequemlichkeit der Landleute und Beſorgniß. der , |
Koſtenvergrößerung spreche, da derselbe doch von unentbehrn.
lichen Handwerkern redgt, dadurch alſo anzuzeigen schein. |
daß er es für nothwendig halte für den Landmann? Auch
das kann nicht der Fall seyn. Es hat ſeine völlige Richtig.
keit, es giebt für den Landmann ganz unentbehrliche Hand-
. werker, nämlich der Grobſchtmidt und der Rademacher; denn [i
sehr richtig wird bemerkt, es müſſe dem Landmann sehr wen. |
; sentlich daran gelegen seyn, einen solchen Handwerker gleich
. zur Stelle zu. haben, der die Beschädigungen an dem Acker-
und BVaugeräthe des Landmanns, deren ſofortige Ausbeſſe«.
rung und Wiederherſtellung durchaus. nöthig, zu repariren im
' Stande sey, auch könne der Landmann nicht, um ſeine Pfer-
de beſchlagen zu laſſen, erſt ferne Hülfe suchen. Worauf
geht denn nun aber diese Unentbehrlichkeit? Offenbar nur.
darauf, daß der Landmann die ihm nöthige augenblickliche
Hülfe, oder die Verfertigung von geringerh Arbeiten, in
seiner Nähe finden kann, Daß er alle und jede Schmiede- un |
Rademacherarbeit bei solchen in seiner Nähé wohnenden
Landhandwerkern verfertigt erhalte, iſt ihm aber keinesweges
unentbehrlich, dies kann kaum nur der Bequemlichkeit we-
î gen gewünscht werden. Kann doch den Landmann nichts abe |
halten, sein Acker- und Baugeräthe vorher, und êhe es gen
braucht werden ſoll, in Staud ſeten zu laſſen, und verurn.
acht es ihm doch gar keine Koſten, wenn er, der doch. wö-
. cthentlih oder zu Äeiten um ſeines Betriebes willen zur

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