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zu unterhalten, die im allgemeinen schlecht zu nennen war,
obgleich früher schon manches für die Refection geschehen iſt.
Eines Tages kam dieser Mann zu mir und äußerte: die neue
Anlage gefalle ihm so und er ſähe ein, daß es viel richtiger

ey, sich auf einmal etwas mehr anzuſtrengen, als alljährlich
_ ich doch beinah vergeblich mit Wegebesſern abzugeben, daß
er gesonnen sey, seine Strecke auch ordentlich in Stand zu
seen. Er wolle die erforderlichen Randsteine und einen bes
sonders guten Grus, den er auf einer seiner Koppeln habe,
anfahren laſſen, wenn ich ihm bazu behülflich seyn könne, die
Randſteine gehörig einsetzen zu laſſen. Sehr erfreut über
diesen gewiß eben so ‘vernünftigen als lobenswerthen Sinn,
erklärte ich mich dazu sogleich willig. . Nachdem die Rand-
. ſteine herbeigebracht, er den Weg gehörig erhöht und ich ihm -
jene Steine hatte einsetzen lassen, ließ er, obgleich jene Kop-
pel so entfernt liegt, daß er täglich nur 3 bis 4 Fuder an-
fahren konnte, das erforderliche sehr gute Material anfahren
.: und es leidet keinen Zweifel, daß seine Wegeſtrecke hinfort
bei gehöriger Aufsicht und Unterhaltung sich sehr gut halen. f |
wird. Doch genügte demselben diese Refection noch nicht
und er erbot sich wiederholt gegen mich, wenn ich die Steine
ſchlagen und aufbringen lassen wollte, so wolle er das erfor-
derliche Steinmaterial anfahren laſſen. Ich mußte bedauern,
jetzt darauf nicht eintreten zu können; Manchem aber möchte
ich wohl ein: „Gehe hin und thue desgleichen‘! zurufen.
Aus meinen, der Königl. höchſtpreislichen Canzlei vorge-
legten ſpeciellen Berechnungen gehen nun noch folgende ein-
‘zelne Refultate hervor, die vielleicht für Manchen von In-
teceſſe ſeyn möchten und deshalb hier noch mitgetheilt wer-
en sollen.
Es ſind auf dieser Anlage 196 Cubikfaden Steine vers ;
wendet worden, d. h. 24 Faden zu Randſteinen und 172
laden die zerschlagen wurden; welche Steinmaſſe theils in
der Straße und in dem alten Steinpflaſter vorräthig war,
theils gekauft wurde. i uur

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