. Anlage zu gehen angewiesen war, demnach auch keinen Vor-


gen ließ, mit einer 3zölligen Lage von ausgesichtetem reinen
Kies, so groß ungefähr wie kleine Wallnüſſ e. Hierzu fand
ich mich um so mehr veranlaßt, da hier die Decke, auf einem
Anberg liegend, mehr abzuhalten haben wird, als dies [auf
einem ebenen Planum der Fall iſt. Auch habe ich hier der
Decke eine andere Form gegeben. Statt daß jene sonst nach
beiden Seiten zu, einen ſchwachen Abfall hat, liegen hier auf
dem Anberg die Randſteine an der äußern Bogenlinie des
"Weges etwas höher, als die der innern Bogenseite und der
Seitenfall der ganzen Straße liegt, soweit sie hier in der
Krümmung geht nach dem innern Bogen zu, wodurch beim
Hinabfahren dem Hinterwagen eines Fuhrwerks, im Schwung,
besonders beim rascheren Fahren eine Widerlage yurch die
Form des Weges gegeben ist.
Da ich nur bis an den Fuß des Berges mit meiner
rath von geschlagenen Steinen übrig hatte ~ durch die neue
Antage aber nun die übrige Strecke von 24 Ruthen bis an
die zu Anfang genannte Brücke noch ungünſtiger aussah,
und im Herbſt drohte, einen gar zu auffallenden Contra ſt ze
bilden, so ließ ich es hier nicht bei einer neuen und durch
die andere Arbeit um ſo nothwendiger gewordenen Aufgrabung
und Waſſerlöſung bewenden, sondern diese Strecke soweit
erforderlich durch Erd-Auffüllung auftreiben, die Fahrbahn
mit Randſteinen einseßen und bei ſtärkerer Wölbung als die
Steinſchlagſiraße, jene '24 Ruthen mit ausgesichteten Kies,
soweit hievon mein Vorrath reichte, den übrigen Theil aber
mit scharfem Sand, gemiſcht mit etwas Lehm ziffäten und
in Stand setzen.
.. Eine der für mich erfreulichſten Folgen dieser. Arbeit
war nachſtehende, die wie es scheint nicht mit Sti uſchweigen
übergangen werden darf.
Auf der andern Seite jener Brücke, wo ich tic Ars
beit endete, hat der Hufner im Dorfe Meinsdorff, Johann
Buurnrnmeiſter, eine 'Wegeſtrecke von circa 8 Ruthen Länge

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