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Bis jetzt hat sich diese Straßen-Anlage. vorzüglich. ge-
_ halten und ſelbſt die genau beobachteten Erscheinungen auf
den ſchwierigſten, denwaſſerſüchtigen oder ſogenannten„„Borm--
ſtellen gaben Furz nach einzelnen Regentagen der Erwartung
Raum, daß sich die Anlage auch fernerhin gut halten werde.
Der bevorſtehende Winter und das Aufthauen im Frühjahr
werden eine Probezeit für die Anlage seyn, sie müſſen jeden- :
falls auf dieselbe einwirken, jedoch habe ich Grund zu hoffen,
daß die Anlage auch dieſe Probe im Wesentlichen unbeſchadet
Überſtehen werde. *) : :
Bei der häufigen Verschiedenheit des Unterbodens dies
ser ziemlich langen Strecke, (sie iſt die längſte der in Holſtein
gemachten Versuche dieser Art) war das Quantum der auf-
gebrachten Steine, an den verschiedenen Puncten sehr un-
| gleich nach dem jedesmaligen Bedürfniß- der zu belegenden . MI.
J Strecke. Wo die Qualität des Erdkörpers besonders gu,
haltbar, trocken und sicher in sich war, hat die Steinschlag.
decke eine Dicke von kaum mehr als 6 Zoll im Durchſchnitt *
erhalten, während an andern Stellen diese über das doppelte
beträgt, . ja an 2 Stellen, die sich bormig und waſſerſüchtig
zeigten, wurden vor Aufbringung einer so starken Stein-
chlagdecke erſt mehrere Lagen roher Felsſteine bei feuchtem
Wetter in den Lehmboden getrieben und versenkt, auch dieſen.
Grundlage dann vorher mit einer Sandlage überfahren.
Die Mittelzahl der Dicke der Steinſchlagde>ke der ganzen.
.Wegeſtrecke beträgt im Durchschnitt 7 Zoll. . §
In dem sogenannten Pfingſtberg, wo der Erdkörper oder
der neu aufgeführte Erd-Damm zuletzt ſtark mit ſcharfem
Sande erhöht und aufgefüllt worden war, machte ich meine. -
î Unterlage nicht. von 12öthigen, sondern von größer geſchla«
genen Steinen. Da bei der dürren Witterung der Sand sich
dennoch zuletzt über die Unterlageſteine heraufarbeitete, so
belegte ich piese, ehe ich den eigentlichen Steinschlag aufbrin-
v) Sie hat den Winter und ein plögliches, daher gefährliches Aufs .
hauen ſehr gut überſtanden, ö .* .

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