geschoben werden und es wurde demnächſt eine solche Strede
bei meiner Arbeit jeden Morgen mit der Walze überfahren.
Um die schnellere Consolidation durch die möglichſte Gen
bundenheit und Ruhe des neu aufgebrachten Steinſchlages und
um den Widerſtand von den Seiten her zu befördern, fand
ich es zweckmäßig, nachdem die zweite Lage des Steinschla-
ges aufgebracht worden war- die Randſteine und 1 Fuß in
der Breite von diesen den Steinschlag mit einer Lage von
dem scharfen Sande belegen zu lasſen, der mir hier reichlich
zu Gebote ſtand. Dieser versenkte sich freilich bald, aber die.
Seiten meiner Anlage gewannen beſſere Widerſtandskraft,
und ich erre.chte dadurch so durchaus mein vorgeſtetes Ziel,
daß ich dies Verfahren auch anwenden würde, wenn mir
auch nur schlechter Sand zu Gebote ſtände.
Bei einigem Verkehr, gehöriger Aufsicht, rückſichtlich
besonders des Ebnens der entstehenden Geleiſe von schweres
rem Fuhrwerk, wird sich nun von unten herauf in 8~10
. . Tagen, besonders wenn das Wetter feucht iſt, der Steins
î thlag consolidirt haben bis auf den oberſten Zoll der Steins
lage. Trifft dann regnigtes Wetter ein, so kann sogleich die
dritte Lage oder der ausgesichtete Grus jener 3 Faden auf ,
die bêtreffende Strecke gebracht werden. Mangelt bei der
Arbeit feuchtes Wetter, ſo muß man durchaus das Aufbrins
gen dieser letzten Lage den ganz kleinen Steinschlag ghet ..
Grus, bis dahin aussetzen.
Die seltenen Gewitterregen und die anhaltende Düren.
dieſes ‘Sommers ließen mich, bei einer so weit angefertigten
Strecke fürchten, daß der Steinschlag gar zu sehr abgeſtumpft
werden würde durch anhaltendes Befahren und daß er sich
später gar nicht conſolidiren würde. Ich ließ alſo bei trockes
nem Wetter den Grus aufbringen, was mir um so thun
licher schien, da bei vorheriger genauer Untersuchung der
Steinschlag weiter nach unten ziemlich geschloſſen und feſt
war. Ich habe jedoch dies Verfahren sehr beklagen müſſen,
Wenige Tage nachdem der Grus trocken aufgebracht worden .

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