Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Siebter Band)

zu Lund bekleidet haben. Außer der allgemeinen Oberauf- 
sſicht. in Firchlichen Dingen und der Gerichtsbarkeit über die. 
Biſchöfe, hatten die Metropolitane vornemlich die Ordination 
der: Biſchofe zu verrichten, Nationalſpnoden anzuordnen und 
auf denselben den: Vorsitz zu führen, und . êtwà einmal. eine 
Visitation anzuſtellen /32). Uebrigens war die Leitung ber 
kirchlichen Augetehenheiten in- t Spretzit dem Biſchofe 
übertaſſen, ; 
Von her êtkiltluuß ver gehéaicitett i im Her- 
“zogthum Schleswig im Allgemeinen. 
Knud des Großen Regierungszeit (10161036) war es 
tg: während welcher eine geordnetere Verfaſſung des Kir- 
chenweſens bei uns eintrat. . Er war. es, der dafur Sorge 
trug, das. Geistliche. ins Land kamen und überall im ganzen 
ttic:. Kirchen erbaut wurden, 
. Die Prieſter und Mönche, welche er kommen ließ, waren 
Engländer, . und so. geschah es denn, daß die Nachkömmlinge 
der Angeln, die erſt das Chriſtenthum in Brittanien verfolgt 
und ausgerottet hatten, eia halbes Jahrtausend ſpäter das 
Chriſtenthum von dorther in das Land brachten, aus welchem 
ihre Vorfahren als Feinde desselben ausgezogen waren. 
Dieses. führte aber die Unbequemlichkeit mtt sich, daß bei den 
Predigten Dollmetſcher gebraucht werden mußten, um dies 
selben in das Däniſche zu übertragen. (Pontopp. I. S. 91). 
Erſt im 12ten Jahrhundert bewirkte der berühmte Erzbischof 
Abzalon, daß Landeskinder als Geiſtliche §bersl angeſtellt 
wurden (ibid. p. 248). 
„Es iſt bekannt daß Knud aus England züch Baumate- 
rialien namentlich Blei und Duffſteine, habe kommen lassen, 
um Kirchengebäude aufzuführen, (Cypr. Annal. c. 45); 
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 g22) Das mag nicht oft geschehen ſeyn. Ein ſüeth>tet vom Jahre 
1279 findet sich übrigens bei Pontoppidan I, . pr 660. j 
    
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