E. . J
vreislichen Canzelei eingereichten ſpeciellen Berechnung, sbité
91 Faden Steine anschlagen zu müſſen.
Die näâchſte Sorge betraf nun die Werkzeuge, naiteits
lich die Hämmer. Nicht jeder, ſelbſt sonſt geschickte Schmidt
leiſtet dieſe Arbeit zu nachhaltiger Befriedigung. ‘\Nament-
lich wird es erfordert, daß ein ſolcher gehörig dickes Stan-
gen-Eiſen dazu verwende, denn Hämmer .die von dünnem
zufammengeſchweißten Eiſen gemacht werden, öffnen sich leicht
bei andauerndem ſtarken Gebrauch.
_ Den Arbeiten zweier Schmiede gab ich den Vorzug, des |
nen: des Schmidt Huus in Böhrensdorff, einem Dorfe
; dicht an dem zu reficirenden Wege, und denen des Schmidt
Kienke in Ahrensböck, 11 Meilen entfernt. Bei den hâu-
fig vorfallenden Refectionen der Hämmer iſt eine solche Ent- E5
fernung läſtig und koſtbar, so daß es bei! größeren und um-
faſſenderen Arbeiten der Art zweckmäßig scheint sich eine
Art von Feldſchmiede am Wege einzurichten. Huus konnte
Hur die Anfertigung eines Theils der Hämmer übernehmen
und die Arbeit wurde nach Pfunden mit 8 ßl. Courant be- H
zahlt. Während der Dauer der Arbeit hat er 40 Stück Häm-
mer unterhalten. Wir wurden uns über die Unterhaltungs-
preise dahin einig, daß für eine Verſtahlung 1 Mk. s ßl.
" und für das Härten eines Hammers 412 ßl. bezahlt werden
: p & D c C p g M d e
C U E OH D I E E P § e D E 3
SE § B R I FTE
sollte, wogegen der Schmidt bei den großen Hämmern zum
Klöben der Steine 4 Tage, bei den kleineren zum Klein-
fchlagen der Steine 8 Tage für seine Arbeit einſtehen mußte.
" Krienke übernahm die Anfertigung der übrigen Häm-
mer, wollte jedoch diese Werkzeuge nicht unter 40 ßl. ‘das
Pfund liefern.. ~ Er hatte während der Dauer meiner Ar-
beit 40 Stück Hämmer zu unterhalten. Ich hatte zuerſt ei-
nen ähnlichen Unterhaltungs-Contract wie den obigen mit
ihm geſchloſſen, jedoch mit dem Unterschied, daß wir die
Transportkoſten zur Hälfte tragen sollten und er für die
Verſtahlung 2 Mk., für Härtung/und Schärfung der Häim- -
mer 14 ßl. ethieltt; Doch die Entfernung und die zu fürch-

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