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kein Karthäuſer Kloſter gewesen ſeyn kann; und zweitens,
daß sich auch kaum annehmen läßt, es sey 1321 ein Non» ,
nenkloſter geweſenz #) denn in der, oben aus. d. Cont. Alb. . |
St. angezogenen, Stelle iſt ja von Mönchen, (Mongchi de |
Dargun) und nicht von Nonnen die Rede.
; 4182
Wie Chriſtiani (4. p. 327.) behauptet, kömmt der Name
,,Husſum ‘[ 'zuerſt in dem Zeitraume von 1380-1459 vor.
166s ~ beiläufig gesagt, ~ mit seiner Angabe, (1. p. 392.)
daß Tundern, Husum und Garding beim Jahre 1232 als
OÖrter genannt werden, wo damals Franziskaner-Klöſter er-
richtet wurden, auffallend in Widerspruch steht. Diese An- .
gabe iſt indeß eben so wenig richtig, als jene Behauptung.
Der Name Huſum findet sich ohne Zweifel früher, nämlich
ſchon beim J. 1252, bei welchem Jahre in den Ann. Esrom.
ap. Langeb. I. p. 245 folgende Notize gelesen wird: Abel
rex interfeclus est in Jullandia juxta Hwsenbro, d. i
unfern der Huſumer Brücke. **) Uebrigens lebte der V.
der Ann. Esrom. nach Langebeck im Anfange des 14ten
Jahrhunderts, uiid es iſt nicht glaublich, daß ein Mönch in
Esrom zur Bezeichnung. eines unbedeutenden Orts in Süd.
jütland einen andern Namen gebraucht habe, als den e in.
seiner Quelle vorfand. Was das Franziskaner Kloſter in
j ‘Husum anbetrifft, so iſt dieses Kloſter, wie Chriſtiani auch
'ſelbſt an einem andern Orte (Reuere Gesch. 1. p. 412.)
richtig angiebt, erſt im IJ. 1495 errichtet worden; in Gen.
ding iſt aber kein Kloſter gewesen, und Chriſtiani nennt aueh
. p. 350 ſtatt Garding Hadersleben, das aber nicht nur
“in Franciskaner-, sondern auch ein Dorninikaner-Kloſter ge-
habt hat, von welchem lettern bei Chriſtiani nichts vorköramt.
*) Es wird- nämlich behauptet, (S. Hansen, Scholz. u. Chriſtiani
I. c.). daß man. anfänglich die Anlegung. eines Nounenkloſters
in Arensbö beabſichtiget habe. ..
rVh. Das w wurde vormals häufig als u gebraucht, wie z. Ba ins,
Acßgerhvts ett. Chron,. Skib. ap. Langeb. Il. p. 588. !!
z

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