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_ qH1) ,,Es iſt aufgezeichnet, daß 1210 ein großer Wald,
ſo Axenholt geheißen, ‘und sich von Ivern auf Röm ins
Oſten bis Guiddingkirchspiel erſtreckt hat, durch eine große
Waſſerfluth verwüſtet und vergangen.‘’ Dankw. Landesb. p.76.
2) Die St. Thomae 1210 vehementissimus ventus ;
- kuit, ut per provincias plurima aedificia dejiceret et
. arbores maximas funditus eyelleret. Ann. Godokr.
Monach. ap. Freh. I. p. 279.
So viel ich weiß, iſt übrigens die obige Notize von nie-
_ wmanden, der bisher über Helgoland geschrieben hat, angezoon
gen worden. .
Graf Adolf II berief bekanntlich, nachdem er in ruhigen
Besitz von Wagrien gekommen war, allerlei Volk dahin und
räumte insbesondere den Weſtphälingern den pagum Dargu-
nensem ein. *) (Helm. c. 57.) Ueber den Namen und die
Lage dieses Gaus findet sich in der Beschreibung der Probſtei
von Schmidt in d. Pr. B. 1812 p. 277 folgende Bemerkung:
-,„Prüft man die Stelle bei Helmold unbefangen, so sieht
man gleich: von Koloniſten, die beſtimmt in diese Gegend
kamen, (nämlich in die Probstei) iſt hier gar nicht die Rede; . ©
es möchte denn seyn, daß die Worte: den Diſtrikt Dargun .
erhielten die Weſtphälinger, von der Probſtei zu erklären wäre.
Diese Konjektur äußert ~ Wedel. Er zieht die angeführte
Variante, (solum Dargardense) und, wie ich glaube, mit
Grund vor, weil Dargun nirgends zu finden iſt.“ Es iſt
der letzten Aeußerung wegen, daß ich obige Stelle hiehee. .
Keſetzt habe, denn sie enthält einen Irrthum, da wir den N=
men ,, Dargun -“ außer bei Helmold, auch noch bei einem
î . andern alten Geſchichtſchreiber finden, und zwar in einem

H

") Die letzte Sylbe in Dargun (gun) gehört zu den zahlloſen t
Schreibarten des Wortes „„ Gau ‘“’, und kömmt in den Mamen
mehrerer Deutſchen Gauen vor, wie z. B. in Hasse equi, p
Meibom (de Pagis) anführt.

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