Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Siebter Band)

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ftanden werden als die Sächsische Colonie vor Schleswig 
î (das neue Schleswig oder Haddebye am Südufer der Schley) 
_ nebſt dem zur Markgrafschaft gehörigen Gebiete, (provincia 
'Slesvicensis) 29), wo ja, wenn die obige Annahme vom 
Ursprunge der Haddebyer Kirche richtig iſt, wenigstens schon 
Eine Kirche war. Das alte Schleswig aber kann nicht dem 
Biſchof Marcd zu Aldenburg untergében. worden: seyn, denn 
‘hier war ja seit 948 ein eigner: Biſchöf Harald, der nach 
“aiten Nachrichten 10 Jahre diese Würde bekleidet haben sole. 
Helmöld wäre also nur darin ungenau, daß er die alte 
Start Schleswig und die neue Sächsische Colonie: vor 
. Schleswig nicht unterſcheidet (vgl. Adam. Brem. I, c. 48- 
"apud Sliaswich regni terminos ponens etc). Nach 
dém Todé des Marco, (gegen 970) wurde die Markgrafa 
haft zum Schleswigschen Bisthume geſchtagen. 
Z w eit e P er i o d e, 
(1022 bis c. 1526.) 
Von der erzbischöflichen Aufsicht Über die Kirchen im Her- 
tut. zogthum Schleswig. 
. Die Erzbiſchöfe zu Hamburg behielten die ihnen 952 
durch eine Bulle des Papſtes Agapet zugesicherte Aufsicht 
Über die Bisthümer des Nordens noch während dieser 
Periode achtzig Jahr. Dem 1013 verſtorbenen Erzbiſchofe. 
Libentius I. folgten Unwannus, (+ 1029 d. 27 Jan.) 
Libentius Il. (+ 1032 d. 25 Aug.) Hermann, (| 
1035 d. 28 Sept.) Bezelinus Alebrandus, (+ 1043 
d. 15 Apr.) Adalbert I, mit dem Beinamen des Großen, 
(+ 1072 d. 16 März) Liemarus (f 1001 d. 16 Mai). 
29) Den Umfang dieser prorincia bicszicensis: bezeichnet Telmdbld 
. e. deutlich genug,, wenn er ſagt: quae scilicet a Jacu Slya ale 
Ydoram dAuyium pratenditur, . 
 
	        

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