verwaltete, unter dem ‘ Vorwande, daß der Landstrich zum
Polabenlande gehöre, zu dem Polabiſchen Fürſtenthume, das
"ihm mit dem Rechte der Erblichkeit und der Souveränität
verliehen worden war, hinzuzuziehen, und also jene Souves
wänität und Erblichkeit auf Sächſiſches Land auszudehnen.
Um alſo ‘diesem mögliche Mißbrauche sogleich vorzubeugen,
"ward in der Urkunde aus Vorsicht die ausdrückliche Erkl4-
[rung hinzugefügt, daß die alte Gränzscheidung zwischen Sach-
1ſen. und dem Slavenlande (dem Polabengau, der an Nord-
‘'albingien gränzte) genau zu beobachten sey. - Salvo tamen
ret intacto per omnia Saxoniae limite. Es iſt nach mei-
nem Bedünken klar, daß diese Clauſel nach dem ganzen In-
“halt der Urkunde keinen andern Sinn haben könnez auch war
sie nicht unnöthig,. da die Deutschen Herzöge bekanntlich 'auf
alle mögliche Weise ihre Vorrechte zu erweitern suchten.
Uebrigens ward jene’ clausula praecaulionalis' nicht blos
‘durch Rückſichten auf die Erhaltung der kaiserlichen Präto-
. gativen veranlaßt, sondern auch durch die Pflicht, die den
Kaiſern Kraft der Oberherrlichkeit öblag, über die Grundge-
setze Deutschlands überhaupt sowohl, als insbesondere: der
reinzelnen Hauptnationen deſſelben, zu wachen und zu halten.
"denn ein solches Grundgesetz war die, von Carl dem Großen
“ Beſtimmung der “ttt qriij! egen
zicötzezide: Worte: des- :Helmords: (1. c. u65 hat
i "Eier s. (1. p. 421.) ganz falsch übersetzt: Hahue-
wuntque Holzali pre. .omine béllum illud Transalbia-
um Saxonum , to quod invenissent liberlatem
Uulsriscendi se - fas: Slavis, : .nemine scilicet obsistente.
Nam principes Slavos servare soleut tributis suis aus-
mentandis. Der verdiente Geſchichtſchreiber übersetzt näm-
Aich: dieſe Worte. so: . ., die. Holſteiner hielten diesen Krieg für
"Ängutes. "Vorbedsutungszeichen, [welches den Transalbingine.

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