Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Siebter Band)

  
  
e . ] 
nur niht so ganz unglaublich unbekannt wäre mit Dingen, é 
di e 'i Amerika nicht unbekannt ſeyn können, 
Mit Erſtaunen und unwillen will er, (vermuthlich ja 
wohl aus Deutschland?) erfahren haben, daß zwei Deutsche 
als Paſtoren aus. seiner Gegend Deutschland gegen den Wil 
len seines Volkes heinſuchen. 
. Von wem iſt bein die Errichtung eines theologiſchen 
. Seminars nebſt den dazu erforderlichen Vorbereitungen und 
Veranſtaltungen berathen und beſchloſſen? Etwa von ei 
ner Privatvereinigung einiger wenigen Geiſtlichen? oder vn 
einem Conſiſtorium, welches, aus wenigen Mitgliedern ben 
stehend, vom großen Publicum unbemerkt, seine Sitzungen 
hält? Der Plan iſt wiederholt auf mehreren Synoden be- 
  
sprochen, und endlich auf der Generalsynode zu Friedrichſeann. j 
im October 4825 zur Reife gediehen, und hier iſt Ku . . | 
'einſtimmig gewählt worden, (gleichwie Hr. Reily auf ei- 
ner Synode der Deutsch-Reformirten Kirche,) um aeh in I 
Europa Beiſtand zu suchen. Jene Synoden beſtehen aber aus 
sämmtlichen Predigern eines Staates oder Diſtrictes, von de- 
nen jeder außerdem noch eine oder einige Deputirte vom 
Laienſtande mitbringt; diese versammeln ſich öffentlich an ei- 
nem schon lange vorher dazu beſtimmken Orte; ihre Ver- 
handlungen werden "jedesmal in Deutscher und Englischer 
Sprache gedruckt, und können daher niemandem ein Ge- 
heimniß seyn, der es nicht etwa, wie für den Staat, so 
auch für sich, am vernünftigſten hält, sich gar nicht auf Re- 
 ligionssachen einzulaſſen. Was das Seminar betrifft, iſt 
ferner auch die Grundverfaſſung desselben Deutsch und Eng- 
liſch in vielen Eremplaren gedruckt und durch ganz Rord- 
amerika verbreitet; es ſind Subſcriptionsbücher eingerichtet, . 
mit welchen Agenten der Generalſynode überall bei den Mit- 
gliedern der Deutsch - Lutherischen Kirche von Haus zu Haus 
gegangen sind ; kurz, die Sache hat in Nordamerika. die größt. : 
1| 
«. . : ; 
. . 1 ? :1 N 
f 1. 
EE ' 
 
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.