' BB1 LF
wohl in der Abschrift ein Schreibfehler finden muß, enthält
ſie einige irrige Angaben, die zufolge näherer Aufklärung fol:
gender Maaßen zu berichtigen ſind: > L::
Die Laghbietung über verkaufte Immobilien wird an
drei verschiedenen sogenannten Dingtagen, von 14 zu 14 Ta-
gen vorgenommen., Bierzehn Tage später wird der Kaufbrief
öffentlich zu Dinge verleſen, und, wenn zuvörderſt . die etwa
geſchehenen Einſagen betichtigt ſind, der Dohm von drei Bür-
gern gefunden. Abermals 14 Tage später erfolgt die gericht;
liche Schôte. Verſchötung findet nur bei Wohnhäusern, nicht
bei Ländereien, Gärten, Ställen, Statt; auch iſt ſie nach ur-
alter Obſervanz, nicht bei Wohnhäuſern, die außerhalb des
Johannis-: und Kuhgangsthores liegen, vorgekommen.
. Ich benutze zugleich dieſe Gelegenheit um einige grobe
Druckfehler in jener Abhandlung zu berichtigen,
S. 103 ſtatt Stadtrecht l. Rechte
~~ 134 Z. 13 t. Kaufgeld l. Kaufland
~ 140 letzte Z. st. Zeitbefinden l. Gutbefinden
~ 142 3. 13 |. jenem l. jenen
~ 146 Z. 15 t. der Hochzeit l. die Hochzeit
~ 163 Not. * Z. 1 t. wohl l. noch
~ –~ ~ ##* . domno I. damno
~ 164 – t .. 529 |. g. 29 : f
~ 168 vorletzte Z.’ ſ. Ambudsmand l. Ombudsmand
~ 189 Z. 1 . Stadtrechte l. Sandmänner
= 196 3. 12 t. gesetzlichen l. ts. i


7) Gegenbemerkungen von dem Oberauditeur und
Amtsverwalter Payſen in Ploen. z.
Im 6ten Bande des Staattbürgerlichen Magazins, Seite
TIL.—714, iſt die den Bauervoigten des Amtes Ploen im
vorigen Jahre ertheilte Inſtruction auf eine nachtheilige Art
beurtheilt worden; ich erlaube mir dagegeu Nachſtehendes zu
etnerken: ~ .. ( &a û t2. Bags
1) In den vormals Ploeniſchen Aemtern ſind weder Haus-
noch Kirchſpielvoigte, alle dieſen Beamten ſonſt obliegende
ienſtpflichten ſind dem Amtsverwalter mit auferlegt ;
Jeder Verſtändige wird aber leicht einſehen, daß er, den
wichtigere Geſchäfte, ~ (Actuariat und Hebung) – an
- Feine Schreibſtube feſſeln, den weitläuftigen Bezirk ſeines
ites nicht oft bereiſen kann, sondern genöthiget iſt ei-

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.