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auff daß die Nachkommen lerneten und die Kinder die noch
Folten gebohren werden, wenn ſte auffkämen, daß ſte es auch :
ihren Kindern verkündigten, und Ps. 402 v. 19, das werde
geschrieben auff die Nachkommen, und das Volk das geschaffen
ſoll werden, wird den Herrn loben.
Man höre wie Nic. Cisnerus in praefat. ad Cranz.
Üo1ctitinnm rer H ke RMO G:
Externarum descriptioni, quanto et laudabilior est
Ppaternarum sedium, quam externorum populorum et.
cirvitatum illustratio, et potior eorum, quae domi et
in civitate (nec non Ecclesia) sua, quam quae foris
et extrinsecus fiunt, cognitio. ‘ Nam alienarum igno-
ratio excusari potest: at domesticarum inscientia vix
in prixvato permittitur, ne dum in eo toleretur, qui
in Eepubl: (et Ecclesia) versatur. Ut enim praer
posteri hominis est, aliena inquirere, domestica
negligere: sic externorum historias cognitas habere:
: . Patriae vero suae statum politicum (vel ecclesiasticum)
I ' det quae in ea memorahilia contigerunt nescire est
| * Perrersi. Er geſtehet hierin, daß die Beſchreibung einhei-
miſcher Sachen ein weit größeres Lob verdiene. als wenn man
umb ausländiſche ſcch unnötiger Weiße bekümmere, und so viel
höher die Unterſuchung und Beleuchtigung der Öevter und al-
. ken Wohnplätze des Vaterlandes, vor ausländiſche Völker und
frembde Städte zu ſchätzen, ſo viel mehr ſey auch zu rühmen,
wenn man ſeines werthen Vaterlandes und deßelben Kirchen-:
zuſtand ſtat frembder Geſchichte wißen und erfahren möge z
denn da ein jeder leicht eine billige Entschuldigung verdienet,
. daß er nicht eben von frembden Sachen volle Wiſſenſchafe. -
Habe: so sey duch eine grobe Unwiſſenheit einheimiſcher Lan- -
deshiſtorien an einen Eingebohrenen nicht zu beſchönen, ja gar
|.. an denen Personen so beim geiſt- oder weltlichen Ruder sitzen,
nicht zu erdulden. Gleichwie man nun des Menſchen unor-
. denktlichen Sinn daraus ſchließen könne, daß er ihm frembde
. Sachen laße recommandiret ſein, und seine eigene in den
Wind ſchlage, umb so viel mehr sey derſelbe vor unartig und
Bar vor verkehrt zu achten, der ausländische in aestim hält,
„ Und den geiſt und weltlichen Zuſtand seines eigenen Vater-
c: und ye darîh vorgelauffene Metkwürdigkeiten nicht
zu Herzen nimbt. ! ert Ü

. Hon videmus manticae, quod in tergo est, wir
vergeßen unſer Vaterland, so unß gleichſam auf dem Rücken
rr

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