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Grundſtücken und der mehrern oder mindern Gelegenheit zur
Vergrößerung ſeines Grundbesitzes ein Unterschied vorhan-
den sey, nicht geliefert haben, Der Verfasser hat sich dahin
~ früher ausgesprochen, wie er kein Bedenken trage, der Ein-
richtung der Schuld- und Pfandprotocolle nach Namenfolien
im Allgemeinen den Vorzug vor der Realfolien- Einrichtung
zu geben, jedoch mit der Beſchränkung, daß er für die den
Land- und Obergerichten unmittelbar unterworfenen, in bei-
den Herzogthümern zerſtreut liegenden adlichen Güter
und sonſtigen unbeweglichen Grundſtücke, die in der Regel
beſtändig jedes für sich nicht unbeträchtliche ganze
Besitzungen bildeten, und deren Eigenthümer
ſelten Gelegenheit haben würden, durch Ankauf
nahe belegener ebenfalls dem foro supertiori unters .
„worfener Güter ihre Besitzungen zu erweitern
und zu vergrößern, die Realfolien-Einrichtung im gans
zen als zweckmäßig und ausreichend ansehe. Wie der
Herr E. R. R. nun darin, in Verbindung mit demjenigen,
was in den §phen 26 und 27 für und wider beide Arten.
von Folien angeführt worden, eine Begründung der gern .
ſchehenen Behauptung vermissen, oder daraus sogar das Ges
gentheil derselben folgern kann, vermag der Verfasser nicht
zu entkäthſeln. In jenem Ausspruche liegt ja nicht einmal,
daß letzterer bei den genannten größeren zerſtreut liegenden
Gütern der Realfolien-Einrichtung den Vorzug einräume,
ondern lediglich, daß diese Einrichtung für selbige aus-
reichend und zweckmäßig sey. Die beſtchende Gesetzgebung
für das Herzogthum Schleswig hat nun einmal diese Form
der Protocolle rücksichtlich jener Güter und Grundſtücke an-
geordnet, und der Verfasser will dies in keiner Hinſicht tas
deln, wenn er gleich nicht einsieht, warum, wenn es nicht
der oberwähnten Gründe wegen geschehen, wenige Jahre
nach der uniformen und generalen Conſtitution eine andere
î Form der Protocolle für die dem karo superiori unterwors

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