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mehrerer Holſteiniſchen Protokollationsverordnungen, welche
des reservratum dominium ganz in derselben Beziehung ges
denken als die Schleswigſchen Gesetze über das Hypotheken-
wesen, aber mit deutlicher Bezeichnung des Falls, wenn der

Vorbehalt die Sicherung des creditirten Kaufgeldes betrifst 365).. qi
B. Noch mehr aber wird daſſelbe dadurch bewiesen, daß, wie ;
wir oben gesehen haben, nach klaren gesetzlichen Beſtimmuns
gen, im Concurſe eines Feſtebesitzers oder Erbpächters, imo
mer nur deſſen Feſte» oder Erbpachts-Gerechtigkeit, nicht
gber das Eigenthum der Stelle zum Beſten der Creditoren
verkauft werden kann, ohne daß dabei darauf gesehen würde,
ob der. Eigenthümer sein Recht hat protokolliren laſſen, oder
nicht 51). Zwar könnte dies. etwas rein Positives und Sinn
gulaires seyn, allein nach der ganzen Faſſung der Gesetze,
welche dieſe Grundsätze enthalten, erſcheint es nicht so; viels
mehr wird es als etwas sich. von ſelbſt Verſtehendes voraus-
gesetzt, daß der Eigenthümer durch den Concurs des Feſtes
besitzers oder Erbpächters nicht um sein Eigenthum gebracht
werden könne,. und daher bloß näher regulirt, wie demgen
. mäß zu verfahren ſeh. Wilkührlich wäre es aber eben des-

halb offenbar, dieſe Grundsätze nieht auf alle Verhältnisse
anzuwenden in welchen jemand einem anderen die Benutzung .
ſeiner Sache eingeräumt hat, also nicht auch auf die Ems
yptùhyteusen und- superficiariſchen Rechte. Der Eigenthumsa.
' vorbehalt, iſt bei den letzteren Verhältniſſen völlig derselben
Art, als bei den Feſten und Erbpachtungen, so daß, wenn .
bei diesen als natürlich gilt, daß der Eigenthümer auch ohne
HProtokollation, den Creditoren des Feſtehufners oder Erb
pächters nicht zu weichen braucht, durchaus die Consequenz
erfordert, gleiches Recht auch. dem Eigenthümer einex Em-
phyteuſe und dem Grundherrn einer Inſten- oder Kathen-
ftelle zuzugeſtehen, Hält man diese Gründe zuſammen, o
E
2~) Man ſehe die in Note 2. citirten Stelen.
37) Man. ſehe dit Noten 26.14 274 j

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