| 1.1 da
Leiſtungen und etwanigen Ersatz für verursachte Schäden
begründet wird, wozu nur noch als Nebenvortheil hinzu-
kommt, daß auch die Gefahr des Verluſtes durch versäumte
Anmeldung im Concurſe dadurch ganz äbgewenvet, und die
Eintééibutg einzelner Präſtanda erleichtert wird.
_ HY) Ueberhaupt vor allen Forderungen, auch
wenn es sogenannte eiſerne Gelder sind, oder Forderungen,
die nach früheren Grundsätzen zu den abſolut privilegirten
gehörten 20). Bei den eisernen Geldern will ich mich nicht
aufhalten. Daß auch diese an sich nur persönliche Forderun-
gen sind, iſt bereits oben bemerkt worden. Dagegen 'verdie-
nen die beispielsweise in den Protokollationsverordnungen
angeführten privilegirten Forderungen, die nun den Proto-
' follatis weichen sollen, durchgegangen zu werden, weil es bei
einigen derſelben nicht gleich in die Augen fällt, daß wirk-
lich persönliche Forderungen gemeint sind. Angeführt wer-
den nämliche A. Kirchen- Schulen- und Hospitals-
gelder. Nur aber die beiden älteren Protokollationsverords
nungen gebrauchen diesen unbeſtimmten Ausdruck, der zur
Noth auch auf laufende Gefälle und das Recht, dergleichen
_ von den Grundſtücken zu erheben, bezogen werden kann.
Die Verordnung v. 23sten Dec. 1796 a. a. O. spricht sich
beſtimmter aus. Jene Gelder sind die Capitalien, welche
Kirchen, Schulen und Hospitälern gehören, bezeichnen alſo
hier wahre persönliche Forderungen. B. Brautſchatzgel-
der. Daß darunter die Forderung der Ehefrau oder ihrer
Erben auf Herausgabe des Brautſchatzes nach aufgelößter
Ehe zu verſtehen sey, bedarf keines Beweises. Nun hat
zwar Juſtinian wunderliche Grundsätze über ein Eigenthum
der Frau am Brautſchahe, und über den Rückfall des Braut-
ſchates ipso iure aufgeſtellt 2)z aber als rein poſitive
.
. uo) Man ſehe die in der vorigen Note angeführten Stellen und
VWerordn. v. 23ſten Dec. 4796 H. 21.
_ 31) 1, 30 C. de iurd dotinm.


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