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woraus man die Creditoren befriedigt, und giebt man auch
dem, deſſen dingliches Recht für den Creditor eines anderen
, aufgeopfert wird, eine persönliche Entschädigungsforderung
Begen den Cridar, so büßt er doch sein Hauptrecht ein,
während ein Pfandgläubiger, der hinter einem andern zurück.
stehen muß, nur seine ſubſidiaire Caulion, seine Hypothek
verliert. Der Erfolg kann dabei freilich für beide äuſſerlieih :
gleich nachtheilig seyn, wenn sie nun nicht zur Perception
gelangen, jener mit seinem Anspruch auf Entschädigung, die- -
fer mit seiner. ihrer Hypothek beraubten Forderungz allein.
L der imere Unterſchied iſt doch, daß der Pfandgläubiger nur
leer ausgeht, der andere dagegen für den Schutze. im
f Goncurse hat bezahlen müſſen.
Dies sind Gründe die, wie ich glaube, ‘Hringerd dafür
sprechen den Vorzug protokollirter Hypotheken nur darauf
zu beziehen, daß andere Pfandrechte ihnen nachſtehen sollen.
Ich will nun die Aeuſſerungen unserer Gesetze, aus denen
sich etwas über diesen Punkt schöpfen läßt, durchgehen.
I. Zunächst iſt zu berücfsichtigen, was über die Rechts-
' geschäfte und Rechte gesagt wird, zu deren Aufnahme die
öffentlichen Hypothekenbücher beſtimmt sind. Alle und .
jede Verbindlichkeiten, Contracte, Verschreibun-
gen und Handlungen, heißt es, wodurch die Güter
' oder Sachen jemandes verhypothecirt, oder son-
ſten realiter afficirt werden, sie mögen Namen
haben wie sie wollen, sind zur Protokollation ge-
eignet 24)) Wollte ich ſpitzfindig seyn, so könnte ich unter
den Rechtsgeschäften, welche im Gegeriſatz gegen einfache
.Verpfändungen,, - die Sachen jemandes reell belaſten, oder
. realiter afficiren, . wie die älteren Verordnungen sich aus-
drücken, diejenigen verſtehen, wodurch eine movificirte Hypo.
thek begründet wird, wie das pactum reseryati dominii


**) Generale .und nniforme Conſtit. g. 1, Verordn. v. 12ten Jun. "
“ 1739 9. 5, Verordn. v. 23ſten Dec. 1796 §. 21.

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