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ter anfängliche Zweck der Protokollation von Rechtsgeschäf-
ten dagegen, nämlich die Solenniſirung derselben ganz in
den Hintergrund getreten sey, ja nicht ein Mal erwähnt
werde. Durchgehends wird als Hauptwirkung und daher
als Zweck der Protokollation aufgeſtellt, daß die protokollirs .-
ten Ansprüche „„hypothecam publicam“. genießen ſollen.
Offenbar aber paßt dies doch nur auf die Protoköllation von
Forderungen, so wie auch, wenn man jene Aeuſſerung ganz
unbefangen betrachtet, nur dies darin liegt, daß andere
Forderungen, hypothekariſche und chirographariſche, den
protokollirten weichen müssen, weil auch eine hypotheca
publica, so wie der Begriff im gemeinen Recht daſteht, uw .. |
. daraus iſt er ja entlehnt, doch immer nur ein unter mehre- |
ren bevorzugtes Pfandrecht iſt, aber keineswegs. über die
Natur des Pfandrechts hinaus. geht und ganz heterögene
Rechte beeinträchtigt. Nun könnten zwar unsere Gesetze die
Wirkungen der auf Protokollation in den Hypothekenbüchern
beruhenden hypotheca publica erweitert haben, ühd man
möchte vielleicht gar meinen: es ſey. im Wesentlichen genen ; !
einerlei ob man einer protokollirten Hypothek ein Priviles
. gium vor andern Rechten derselben Art, oder auch vor ver-
ſchiedenartigen dinglichen Rechten ertheile; könne das eine
geschehen, könne ein Mal die natürliche Ordnung verlassen
werden, so müſſe auch das andere möglich seyn und des.
eine sey um nichts vernünftiger, billiger und nützlicher als
das andere. Die Gleichheit dieser Fälle iſt aber nur ſchein-
bar, und eben deswegen iſt auch die Vermuthung zum Wen...
nigſten nicht dafür, daß unsere Gesetzgebung sie als gleich
behandelt haben sollte. Pfandrechte als bloße Accessorien
einer Forderung, sind nur Anweisungen auf Befriedigung
‘aus gewiſſen Sachen, wobei sich von selbſt verſteht, daß die
Yefriedigung nicht weiter aus den Sachen erlangt weren
kann. als. in so weit der Verpfänder ſelbſt zur Zeit der Ver-
Pfändung die Befriedigung daraus hätte bewirken. können. -
Gleich viel nun ob der Verpfänder damals die Sachen

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