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Oldenburgi in aelieuJa templo vicina, qua et hodie
coclices nounolli et libri anliqui enstodiuntur. Usi
eodem sunt. Burggensis. Gromitz ige et. (21. ubae civitatis
Oldenburg , IH agriae vicini ~ .! Es kommt alſo
Alles darquf an, die ehemglige Stadtqualität urkundlich zu
erweiſen, Was Grube anbetrifft, so iſt von Dreyer 3),,
wie ich glaube, dieser urkundliche Beweis schon vollkommen
geführt, nemlich durch ein abgedrucktes Siegel des Orts mit
, der Umschrift: sigillum Consulum;. obgleich Fal > der.
Meinung iſt, daß eben die Umſchrift, als eine bei ſtädti-
ſchen Siegeln hicht gebräuchliche, gegen Dreyer" s Behaup-
tung zeuge. Das Siegel soll nach Falck’s Vermuthung blos
ein Siegel der Orksvorſteher feyn; – was aber nicht wird
! zugegeben werden können. Denn zuvörderſt iſt zu bedenken,
daß nur im Weſten unseres Landes, in Friesland und Dith-
_ marsſchen, Rathmänner oder “Consules in Landgemeinden
gewöhnlich waren; fodann zu erwägen, daß folche Sirgelin-
ſchrift für eine nichtſtävtische Gemeinde nicht allein beifpielos
seyn, vielmehr auch mit don Verhältnissen in Widerspruch
ſtehen würde,. indem ein so allgemeines Vorherrſchen und
Repräſentiren Von Seiten der Vorſteher für das Mittelalter
wohl von einer Stadt, keineswegs äber von einer Landcom-
mine angenommen werden kann. Ich habe eine nicht ganz
unbeträchtliche Zahl von alten Siegeln für Landgemeinden
verglichen, und niemals die Vorsteher als Repräsentanten in
der Uniſchrift angetroffen, vielmehr immer Inſcriptionen, wie
dieſe! Sig. cömmunalis, pärochias, pärochiunorum,
pargcltialium, houdsnuim oder rusticgorum de N. N.,
inhäbitäutium N. N. und die völlig entſprechenden (Bur-
ſkop,' Katſpelslüve)" in ‘einheimischer Sprache. Auf Stadt-
ſiegeln bilden freilich Umſchriften die Regel, wie die folgen- ;
den: Sig! eiyitaiis, iss", burgensium, oppidi, oppi- tz;
») VIl. Falck a. a. O. Die "Schrift ſelbſt (de türme iecept. j jur.
Lue.) iſt mir hier nicht zur Hand.. tit mut hegt f 7ù

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