~~ 110.0 Ä
walt und Tirannîe des Adels gefreiet werden, so wil de noet
forderen, dat men vene dat gelt mod wedder geven wel-
cer se minem Broder dem koninge up de guder und lande
gedan hebben, dar wil averſt ein grot Summe geldes to
hören, derhalven were min radt, dat gi juw sulveſt chatte»
den ein ider na sînem vormoge, up dat wi also einen gros
ten Summen mochten to hope bringen, alſedenne wolde ick "
den Adel utloſen und sulveſt de Slote und lande innemen,
denne wurde ein ider rouſam und unbeſchattet in deme ſinen
wanen. t-
î Kustiei Holtzacie se ipsos ultro pratitsuut. )
De Buren weren wvillich, repen alle ja, und begunde.
ein ider sick to erbeden, de eine 19 Mk. , de ander 9 Mk.,
de drudde 8 Mk., 7 Mk. elc. oc etlike meer, alse se ver-
n;ochten. Grave Ghert leet idt anſcriven, und ſach, dat de ß
Buren dat gelt moſten utgeven. j
(Magna astucia Gerardi Comilis.)
Alse Grave Ghert sach, dat idt oeme mank den Buren
also gelückede, dat he einen groten Summe geldes to hope
konde bringen, beramede he einen dach, darto leet he vor-
baden alle Prelaten, alse Biſcoppe, Abbete, Praweſte, Ca-
pittelsheren und allerhande Gheſtlike lüde, wclker he wuſte .
dat se dörper und güder im lande to holſten hedden, 1 den
sulvigen gav Grave Ghert vor sine klage vaſt na der wiſe.
alſe de Buren, alleine dat beneven der gewalt und aver
moet, so de Adel aver de armen lüde geövet. he ock kla-
gede, dat de Adel ock untruweliken utt groter ghiricheit je-
gen oere rechten arffheren van Schowenborch, gehandelt, und
van dem koninge sinem Broder sick hedden gelt toseggen
[ laten, woordorch se ock de Stute im Lande hedden ingefre=
gen, und dat lant alſo mit swerer Schult beladen, derhal-

ven begerde he dat dé Prelaten wolden nageven, dat de lü«
de, under vene beſeten, mochten gelick den anderen im lan-
de ſodane Schattinge geven, alſe dar van gesecht it.
De Prelaten wolden lange nicht volborden,. dat. oere

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.