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Z J : 98 . S.
. Hiſchof durch Freigebigkeit sogar die Slavischen Optimaten
fich verbindlich machen konnte. Der Absicht und dem Plan
des Kaisers nach sollte dieſes Bißthum aber nicht zum Ham-
burgiſchen, sondern, wie die übrigen, von ihm in Slavia en..
richteten, Bißthümer, zum Magdeburgiſchen Archiepiscopat
gehörenz dagegen proteſtirte indeß der Hamb. Erzbischof, sich
“auf die, schon oben gedachte, Beſtimmung in der Hamb.
Stiftungsurkunde berufend, und der Kaiser mußte sich fiugen.
Aus diesen bekannten Thatsachen geht nun nach meinem Be-
.dünken klar hervor: erſtlich. daß das Oldenb. Bißthum durch-.
aus keiner Abtretung vom Hamb. Kirchsprengel bedurfte;
zweitens, daß auch der Hamb. Erzbischof unmöglich zu ir-
gend einer Abtretung an dieses,, ohne seine Berathung und
Mitwirkung, so wie für ein fremdes Erzſtift errichtete, Biß-
'thum geneigt seyn konnte; und drittens, daß der Kaiser um
eine kleine Beiſteuer für das, von ihm reichlich dotirte, Biß-
: thum den Hamb. Erzbiſchof nicht werde angegangen seyn.
_ Wenn aher bei Stiftung des Oldenburgischen. Bißthums .
keine Abtretung vom Hamb. Kirchensprengel Statt gefunden .
‘hat: so hat dieser seine alte und ursprüngliche Gränze, bie
[mit der des Transalbingiſchen Sachsens einerlei war, 952
hehotts. den' Abfall der Slaven vom Chriſtenthume ging
bekanntlich nach einiger Zeit das Oldenburgische Bißthum
. zu Grunde, ward aher 1051 vom Hamb. Erzbischof Adelbert
in der Art reſtaurirt, daß aus demselben das Nevoldenbur-
Êgiſche, das Meklenburger und däs Ratzeburger hervorgingen. t |
Hier kömmt nun allein letzteres, das im Weſten an die Hamb.
Parochie gänzte, in Betracht; wir haben aber gesehen, daß
es 4051 die Bille dort zur Gränze hatte. Iſt denn nun
aber bei Errichtung dieses Bißthums diesem von der Hamb.
HParochie etwas abgetreten worden? Daß die Geschichte da-
von. durchaus ſchweige, habe ich bereits gesagt:; dieses Still-
ſchweigen müßte aber, wenn eine Abtretung Statt gefunden
hätte, hier um so mehr befremden, da Adam v. Br., der ein

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