Full text: (Sechster Band)

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unter: den Liebhabern . und Forschern der ältern Vaterlands- 
Kunde, etwa zur Geschichte oder Beschreibung desselben, 
welche hie oder da Spuren antreffen möchten, wodurch sie 
etwa weiter zu forschen, und mehr zu entdecken, um dies 
oder. jenes richtiger einsehen zu lernen, könnten gebracht 
werden. Viclleicht habe ich es nicht allenthalben so ganz 
richtig getroffen, wie ich auch gerne zugebe, daß ich in Ei- 
nem oder Andern kann gefehlt haben, und daß ich nicht 
Alles und Jedes für völlig gewiß ausgeben kann. Ich über- 
lasse es nun, so wie es ist, der billigen Prüfung aller Sachs 
kundigen. 
1 Habe ich aber mich irgendwo zu lange und weitläuftig 
aufgehalten, so war es wohl, um dasjenige auszuführen und 
zu beweisen, was ich in der Sache des ohne Gleichen so 
hoch verdienten Meyers erforderlich zu seyn glaubte, um 
seine so oft, so hart angegriffene, so unschuldig und doch 
so tief gekränkte Ehre, die mix immer so sehr am Herzen 
gelegen, zu retten. Möchte es mir doch endlich diesmal, ~ 
nachdem ich es mehrmals, doch nur gelegentlich und beiläus 
fig, bisher vergeblich versucht habe, wohlgelingen! Doch ich 
darf mir wohl nun mit der Hoffnung schmeicheln, wenigs 
stens in Hinsicht der Charten vom Alten Nordfrieslande, 
die für uns hier schätzbarer sind, als die berühmten Paris 
schen Marmor, da- ich ernstlich beflissen gewesen bin, nicht 
nur alle, auch die scheinbarsten Zweifel zu heben, sondern 
auch alle die immer von Einem zum andern als ganz un- 
überwindlich gehaltenen Einwürfe und Waffen so sicher wi- 
der ihn gebraucht worden sind, selbst sogar zu Gegenbeweis 
sen und den sichersten Waffen für ihn zu bereiten und zur 
Bestättigung der Wahrheit zu gebrauchen, auch die Hart- 
gläubigen zu überzeugen. Endlich muß ich hier doch auch 
noch ein Wort über seine Charten von Helgoland sagen. 
Er hat auch bei diesen, obgleich, wie gesagt, diese gar nicht 
mit zu dem Resenischen Abriß gehören, nicht allein, wie 
überhaupt, alle mögliche Hülfsmittel und mehr als man
	        
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