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sie es daher zur Bedingung machten, bei Uebernahme des
Grundes frei zu bleiben, wurde ihnen dieses auch, und be-
sonders von dern Bischöfen, Aebten und Prälaten gerne ein-
geräumt, um nur das wüste Land zur Unterhaltung oder
Stiftungen baldigst zum Ertrag zu bringen. Diese Hollän-
der begaben sich freilich hautsächlich nach den Marschen.
Allein Adolph der 2te von Schaumburg besetzte auch einen
Theil Wagriens mit denselben und râümte ihnen dabei das
Hollander Recht (jus hollandicum) welches nur hauptsäch-
lich in dem mit ihnen érrichtetcti Contracte besteht, worin
sie für Freie erkannt, und ihnen die Erblichkeit der erhalte
nen Besitzungen und eigene Gericht: barkeit zugesichert wurde.
Unstreitig nahnt ein jeder von ihnen hier einen größern Besitz
als eine gewöhnliche mausus; oder Hufe, hobam, ein, weil
er zu crhalten stand, und aus welchen großen Besitzungen
sich nachher unseré Landgüter *) gebildet haben mögen. Die-
ses steht daher fast wohl nicht mehr zu bezweifeln, va die
Milchwirthschaft auf denfelbeii noch jetzt die Höllätidereiwirths
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Der Veranlassung und deni Urspruùg der adeligen Güter konimt
man wohl dann am leichtesten auf die Spur, wenn man ihre
Lage in Wagrien und die Districte etwas ùâher berücksichtigt,
wo die Holsteiner ,- Holländer, Westphäliuger und Frieseu sich
niedergelassen haben, und auf welchen Districk man hier die
Slaven zurückgedrängt hat. Gerade in diesem Districte, näm-:
lich um Oldenburg und an der Ostsee herum liegen jegt diese
Landgüter. Da sich hier der fetteste Voden befänd, so war
dies für die freien Nachbaren zu reizend, um sich nicht diesen
und dabei zugleich eine Oberherrschaft über die schon so bedräng-
ten Slaven anzueignen , zu dem Ende große Höfe zu Wohn-
sißen zwischen ihnen aus den hier vorhandenen großen Wal-
dungen einzurichten, diese durch sie urbar und sie selbst bei
dieser Gelegenheit zu Untergehörigen jener Güter und zulegt
zu Leibeigenen zu machen.
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