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wortung eine Citation in pcto. . . . und deshalb unfüglich
verantworteten . . . Briefes. erbeten und damit die Sache
an die Stallerschaft (oder Probstei) als Vergleichsinstanz ges
bracht. Für diese Ladung giebt der Staller einen Schein
ur Ausfertigung, welche darauf in der Landschreiberei Statt:
hat. Bei fruchtlosem Vergleichsversuch wird die Sache an
das beikommende Land- (oder Visitatorial-) gericht verwiesen.
Ik die Verantwortung anders, so steht dem Impetranten
freilich auch dieser Weg offen, allein er hat dann gewöhnlich
Schaden. Eine völlig unbedingte geständige Verantwortung
dürfte kaum vorkommen, da diese eben so gut aussergerichtlich.
abgemacht werden könnte. Ein Erbieten zur terminlichen
8ahlung ohne allen Vorbehalt giebt eine liquide Foderung.
und hat alsdann Impetrant die Wahl, das Mandatsverfah-
ren sofort zu ergreifen, oder die Zeit abzuwarten, und alss
dann eine Verwarnung wie eben abgegeben, wider Impetra-
ten auszubringen; hat sich aber Impetrat für den Fall der
Nichtannahme seines Erbietens seine Gerechtsame (und Cin-
reden) vorbehalten, so ist kaum ein anderer Weg übrig, als
der eben angeführte Weg Rechtens.
Ein selbstständiges Verfahren bilden also die Brie.
fungen, wenn die. Verantwortung gar nicht, oder zur Zu-.
friedenheit des Impetranten erfolgt; im Gegentheil aber sind
E eine gesetlich nothwendige Einleitung zum ordentlichen.
rocessse.
§. 49.
Werth der Briefung.
.. Einige Bemerkungen über den Werth des abgehandelten
Instituts mögen den Schluß machen. Voran die Bemerkung,
daß das Verfahren so wenig kostspielig ist, wie möglich. Die
Gebühr (ungerechnet das Stempelpapier) für einen 48 ßl. und
3 Mk. Brief beträgt 1 6l. Cour. für. die übrigen 4ßl. Cour.,
so dag „also alle drei Briefe an Gebühr und Stempelpavier
nicht mehr kosten, als resp. 18 ßl. und. 24 ßl O~ - Die
Verantwortung kostet so viel, wie der Brief. –~ Schon dies,

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