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entscheidet es sich, ob die Briefung im einzelnen Falle eirl
selbstständiges, oder blos einleitendes Verfahren ist, ~ Isk
nämlich ein 48 ßl. (15 Mk.) Brief gar nicht verantwortet,
so wird nunmehr ein 3 Mk. (30 Mk:) Brief genommen,
und. wenn auch dieser unverantwortet bleibe, ein 40 Mk.
(60 Mk.) Brief. Bleibt auch hierauf oder auf den selbst«
ständigen 40 Mk. Brief die Verantwortung aus, so kann
Impetrant entweder die Verwarnung über den Impetraten
dahin nehmen, daß er innerhalb 10 Tagen ab ins. der Brie-
fung bei Vermeidung der Rechtshülfe unter Erstattung der
Kosten gelebe, und nachdem auch diese Frist fruchtlos abge-
laufen ist, die Rechtshülfe impetriren oder er kann den 40 Mk.
Brief in der Stallerschaft zur Erecution zeichnen lassen, und
ihn auf dem kolio des Schuldners im Schuld- und Pfand-
protocoll protocolliren lassen, welches Protocollat ein Pfand-
recht a dato protocollationis giebt, nach der Concursordnung
v. J. 1769 s. 6 (Chronol-Samml. S. 56) nur daß der
Brief noch vor Ablauf des Jahrs zur Execution gezeichnet
seyn soll. Uebrigens darf bei solchen Protocollationen nicht
das zu Obligationen u. s. w. sonst verordnete Stempelpapier
genommen werden. –~' Ein dritter Weg endlich ist der, daß
Impetrant den 40 Mk. Brief sofort zur Execution zeichnen
läßt und darauf und auf gegebenen Wardierszettel die War-
dierung vorgenommen wird. Wenn indeß bloß ein 40 Mk.
Brief genommen worden, so dürfte vielleicht diese Observanz
als durch die Verordnung v. I. 1781 wegen des Verfahrens
in liquiden Sachen aufgehoben angesehen werden, indem sie
dem Schuldner die gesetzlichen Zahlungsfriste abschneidet.
Ist einer der Briefe verantwortet, so bestimmt sich nach
der Verantwortung das weitere Verfahren. Ist sie vernei-
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Hiend, so wird auf die Briefung und die extrahirte Verant-

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