Full text: Staatsbürgerliches Magazin mit besonderer Rücksicht auf die Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg (Dritter Band)

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derlichen Anmerkungen und einem sorgfältig bearbeis 
teten Wortverzeichnisse 
auf Subscription an. In seiner desfalsigen Bekannimachung 
im Altonaer Mercur No. 97 sagt der Professor, daß es ihm 
sehr erfreulich gewesen, und einem jeden der auch nur ober- 
flächlich darüber nachgedacht habe, wie die Sprache entscheis 
dend vereinigt, oder eben so entscheidend trennt, sehr erfreu« 
lich seyn müsse, die allinählig bei mehreren und mehreren 
Schleswig- Holsteinern jett erwachende und sie selbst ehs 
rende Lust zu bemerken, mit der Sprache des Zwillingsreia 
ches, dem Schleswig-Holftein nun auch so ganz einverleibt 
sey, mit der dânisch-norwegischen Sprache bekannt und ver- 
traut zu werden. 
So fuhr also der Professor fort, in seinem bereits feli 
her in diesen Materialien erwähnten Bestreben, den Schles- 
wig-Holsteinern die dänische Sprache vorzugsweise anzuprei= 
sen und sie wo möglich ihrer angestammten Sprache untreu 
zu machen. An den Dänen pries er es dagegen in einer, 
am 29 Januar auf Veranlassung des Königlichen Geburts« 
tages zu Kiel gehaltenen Rede, daß ste ihrer Väter Gott, 
ihrer Väter Königsstamm, ihrer Väter Sprache, Sitten 
urid Gebräuche getreu gewesen. Warum glaubte er denn, 
daß die Holsteiner ihrer Väter Sprache weniger getrèu seyn 
sollten? = mit ber Treue gegen ihren Kötig ließ sich die 
Anhänglichkeit an ihre Sprache gar wohl vereitibaren. 
Y 
Ueber die Anzahl der, in dert Rirchenjahre vom 4. Ad- 
vent 1808 bis dahin 1809 Copülirten, Geborenen und Ge- 
storbenen, geben die Kirchenlisten folgende Nachrichten. 
Staatöb, Magazin Vd. z, Heft 4, 
th.
	        

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