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eben deshalb sehr fruchtbar, die Gartenfrüchte waren reichlich
und die Kornerndte sehr gut.
Die Kornpreise gingen schon seit der Mitte des Jahres
4808 immer tiefer herunter, woran sowohl der reichliche Er-
trag der beiden letzten Erndten, als die fast gänzlich ge-
hemmte Ausfuhr seewärts, Schuld war. Freilich gingen
nach dem Kornarmen Rorwegen, wo oft bedeutender Man-
gel herrschte, manche Ladung Getraide, doch stand dieser Ab-
satz in keinem Vergleiche mit den früheren Versendungen von
der Elbe und war überdies so vielen Gefährlichkeiten*unter-
worfen, daß der Wohlstand mehr als eines wohlhabenden
Mannes, durch Speculationen auf Norwegen, gestört ward.
Der, durch die so fehr gesunkenen Preise der Producte
verursachte, geringere Ertrag des Landeigenthums, die immer
fortgehende Erhöhung der, dasselbe vorzugsweise treffenden
Steuern und Abgaben, die Einquartierungs- und andre Kriegs-
lasten, das schnelle Sinken des Credits, alles dieses zusam-
men genommen, hatte eine Verminderung des Werthes des
Grundeigenthums zur Folge, und das Jahr 1809 kann als
diejenige Periode angesehen werden, wo der Fall der Güter-
preise seinen Anfang nahm und die Erschütterung des Wohl=
standes .der Gutsbesitzer mehr und mehr merkbar wurde,
An der Hamburger Börse wurden im Laufe dieses Jah-
res folgende Kornpreise notirt:
i
(Die La. ste. à Rt h lr.)
Den 27. Januar
- 28. Februar
28. März
W. April
26. Mai
30. Juni
Weizen. Nocken.
1600-162. 122-1285.
15801656. 120-124,
155-160. 126-128.
1529-1550. 14-125.
146—148. 118-1WW.
1309132. 1104112.
Gerste. Hafer.
88-95. 72-75.
88-94. 69-70.
86 -96. T7072.
m R
75-80. 60-62.
T4~78.. bB4E60.

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