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nem Ewer, auf der Elbe zwischen Hamburg und Harburg
ermordet. Auf die Entdeckung des Thäâters ward später
eine Belohnung von 100 45 ausgesetzt, aber ohne Erfolg.
Am 19. November ward ein Offizier von den annectir-
ten Bataillonen des holsteinischen Infanterie-Regiments, im
Viehburger Gehölze bei Kiel, von setnem Gegner, gleichfalls
einem Offizier,’ im Duell erschossen.
Das in Kiel beim Ausbruche des Krieges errichtete frei-
willige Jägercorps, aus Studenten, Seminaristen und Hand-
lungsbedienten bestehend, ward im März aufgelöset und das
Personal desselben zum Theil der Bürgerbewaffnung einver-
leibt,
Im Laufe dieses Jahres ward in Altona eine Postkutsche
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verfertigt, welche bestimmt war, als Diligence zwischen Ham-
burg und Hadersleben zu gehen; beim ersten Gebrauche zeigte
es sich aber, daß dieses Fuhrwerk auf den Schleswig-Hol-
steinischen Wegen durchaus nicht zu gebrauchen, mithin für
den beabsichtigten Zweck, den Reisenden eine bequeme Beför=
derung zu verschaffen und sie gegen Wind und Wetter zu
schüßen, nicht anwendbar war.
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Das Jahr begann, wie das vorige geendet hatte, mit
sitrenger Kälte, und in den ersten Tagen des Januars fiel
starker Schnee; der heftige Frost ließ zwar mit dem Ende des
Januars nach, doch blieb die Witterung rauh und kalt, bis
tief ins Frühjahr hinein; in der Mitte des Mais änderte
sich das Wetter schnell, indem nach vorhergegangener Kälte
plötzlich sine Hilze von 22 Grad Reaumur eintrat. Der
Sommer war mäßig warm, mit abwechselndem Regen und

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