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Postdir ection und dem ersten Postdirector der Amtsname
Generalpostdirector beigelegt.
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Das in Kiel bestandene Feldcommissariat ward mit
dem Ende des Jahres aufgehoben und die Geschäfte dessel-
ben sollten künftig von dem General Commissariats Collegio
in Copenhagen mit besorgt werden.
_ Die dänische Kanzelei machte unterm 4. December den
Königlichen Befehl bekannt, daß in Zukunft alle Bestallun-
gen ohne Ausnahme , welche Sr. Majestät zur Unters
schrift vorgelegt würden, bloß in dänischer Sprache aus-
gefertigt werden sollten, Da die dänische Sprache aber in
den Herzogthümern noch bei weitem nicht allgemein bekannt
ist, so hat diese Verfügung wohl mitunter die Unzuträg-
lichkeit zur Folge, daß solche Bestallungen welche öffentlich
verlesen werden, wie z, B. die der Prediger, bei ihrer Ein-
führung, von sehr wenigen unter den Zuhörern, verstanden
werden, obgleich es doch wahrscheinlich die Absicht der Regierung
ist, daß die Gemeine, der eine solche Bestallung vorgelesen
wird, dadurch mit ihrem Inhalte bekannt werden soll.
Unter den Entbehrungen, die der fast gänzlich gesperrte
Seehandel veranlaßte, war der Mangel an außereuropäischen
Heilmitteln besonders fühlbar. Um sich der davon im Lande
befindlichen Vorräthe zu versichern, war bereits im October
v. J. der Verkauf von 23 namhaft gemachten indischen
Heilmitteln bis weiter verboten. Unterm 24. Februar ward
in dieser Hinsicht angeordnet, daß von den benannten Heil-
mitteln, in Kiel ein Depot errichtet und alle in den Herzog-
thümern davon befindlichen Vorrâthe an dasselbe abgeliefert
werden sollten. Die Aufsicht und Direction über diese Nie-
derlage, so wie die Versorgung der Herzogthümer mit Medi-

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