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den günstigsten Fortgang habe und die Bank täglich sehr
ansehnliche Summen einnehme. Daß das Königliche Aner-
bieten benutzt wäre, sich durch Consignation in den Bank-
fonds, den Adel, Freiherrn- oder Grafenstand zu verschaffen,
davon verlautete, wenigstens in den Herzogthümern nichts.
Durch die Sth!esroig-Holsteinische Kanzelei ward unterm
415. August den sämnmtiichen Obrigkeiten in den Herzogthü-
mern ein, vom Königlichen Finanzcollegio entworfener Plan,
nebst einer Aufforderung, zur L.istung freiwilliger Einschüsse
in die Königliche Casse, gegen dafür zu übexlassende trans-
portable Staatsfonds. zugestellt. Jn der Bekanntmachung
des Finanzcollegii hieß es: rer König habe besschlossen, um
den Nachtheilen entgegen zu wirken, welche die gegenwärtti-
gen Conjuncturen für das Geldwesen in den Herzogthümern
hervor bringen köunten, freiwillige mit 6 Procent zu verzin-
sende Einschüsse in größeren und kleineren Summen anneh-
men zu lassen und zu deren Annahme die außerordentliche
Finanzcommisssion in Kiel, in Vereinigung mik der Admini-
stration des. Leihinsstituts daselbst, zu authorisiren. . Es ward
zu dem Ende von den, zu Folge des Patents vom 13. Juni
4806 in Kopenhagen schon fundirten 23 Millionen Species
in transportablen Staatsfonds, eine Summe von 4,870,000
Thaler Species, die sich noch in Betalt befand, zur Dispo-
sition der Administration gestellt, um gegen die zu erwarxten-
don Einschüsse überlassen zu werden. Diese Einschüsse, wels.
ce, damit auch der Unvermögende in den Stand gesetzt wer-
de, zu den Staatszwecken nach seinen Kräften mitzuwirken,
bis zu der geringen Summe von 4 Rthlr. Spec. herab, an-
genommen wurden, konnten in Bank- oder Leihinstitutszets
teln, in Schatzkammerabtragsfonds-Reyräsentativen, in baa-
ren Species oder dänischem Courant Gelde, in fremden Gold-

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