, .
und der Ausfuhrzoll für Butter, Speck, Talg und
Va "s, um 50 Procent.
Ferner ward unterm 9ten Decbr. die Stempelpapierab-
gabe um 5.) Procent erhöht und eine Verordnung vom
s0. desselben Monats schrieb eine bedeutende Erhöhung der
Gebühren für die Expeditionen aus der Schleswig-Holsteini-
schen Kanzelei vor. Weniger ansehnlich war die Erhöhung
der Briefposttare, welche unterm 20. Juni eingeführt ward.
Unterm 4. Septbr. ward die seit 1781 bestandene Vir-
U..
telprocentsteuer aufgehoben, dagegen aber mußte von allen,
am Iten Juli d. J. zur Virtelprocentsteuer pflichtig gewesenen
Capitalien, ein- für allemal eine Capitalsteuer von 2 Procent
erlegt und im nächsten Kie er Umschlag entrichtet werden. .
Außer dieser Capitalsteuer ward durch dieselbe Verord-
nung noch eingeführt:
a) Eine Abgabe von 6 /8 jährlich von jedem 100 458
des taxirten Werthes aller, zur Entrichtung . der
Grund- und Benugtzungssteuer vflichtigen Ländereien,
jedoch mit Ausnahme derjenigen, welche nur zu 25
und 37! 2H à Tonne taxirt waren.
b) Eine jährliche Abgabe von 6 /s à 100 4H des Wer-
thes, von allen nach der Verordnung vom 16. Decbr.
4802 ssteuerpflichtigen Gebäuden in den Städten und
auf dem Lande.
Beide Abgaben sollten vom A. Juli an erlegt werden.
Daß eine Erhöhung des Kartenstempels um 2 / für
jedes Spiel, allerhöchst anbefohten sey , ward nur durch eine,
im Altonaer Mercur enthaltene Bekanntmachung des Kar-
tenstempelverwalters vom 12. Januar, zur ösfentlichen Kunde
gebracht; eine in gewöhnlicher Form Über diesen Gegenstand
publicirte Verordnung findet sich nicht.

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