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Einwohnern sie, selbst in besseren Zeiten, auf die Länge zit
erhalten vermogte, ohne sich gänzlich zu Grunde zu richten.
Zur Aufbringung der erforderlichen Summen mußten
den Unterthanen in diesem Jahre. abermals schwere Oper
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zugemuthet werden; viele der älteren Abgaben wurden bedeu-
tend erhöht und neue. erschaffen. Dio Erhöhungen betrafen
vorzüglich die bestehenden Zollabgaben, und zwar wurden:
a) Unterm 4. März die Zollabgaben bei der Ausfuhr der
Pferde aus den Herzogthümern nach der Fremde, von
1 4 24 ss auf 3 4f für jedes Pferd erhöht; außers
dem mußte eine außerordentliche Abgabe von 1 45H
und an Zulage zum Schatzkkammerfond gleiehfalls
1 4H, mithin im Ganzen von einem jeden Pferde bei
der Ausfuhr 5 2H erlegt werden.
h) Ebenfalls ward unterm 20. Septbr. der Ausfuhrzoll
für Hornvieh von 1 3 21 /4 für jedes Stück, auf
4 4§ , und für Kälber, von. 40. / auf 14 24 /8
das Stück, erhöht.
Von allen, von einem fremden Orte. kommenden und
nach einem andern fremden Orte, durch die Herzog-
thümer gehenden Transitwaaren, mußte außer dem
Transitzoll, eine Abgabe von 3 Procent, oder der drei-
fache Belauf des Transitzolles erlegt werden; laut
Verordnung vom 26. Septbr.
1) Unterm 10ten October ward eine Abgabe von röôhen
Zuckern, von 25 /60 pr. 100 b und von 371 / für
weiße Zuckern, welche aus erster Hand in die Herzog-
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thümer eingeführt wurden, angeordnet.
Die Zollabgaben im allgemeinen wurden unterm 15ten
Decbr., sowohl bei der Ein = als Ausfuhr, um 25
Procent erhöht; der Einfuhrzoll für fremde Getränke

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