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bat wäre, einen coup de main gegen Helgoland zu unter-
nehmen. Er schisfte sich also am 1ten August in Glückstadt
mit 1500 Mann und 4 Kanonen ein, landete bei, Fre burg
und richtete seinen Marsch gegen Ritzebüttel. Die Englän-
der retirirten, wie sie die Annäherung der Dänen erfuhren,
an Bord ihrer Schiffe und blieben in der Nähe von Curha-
fen liegen. Während nun Ewald untersuchte, in wie ferne
die Unternehmung gegen Helgoland ausführbar sey , nâherte
sich der Herzog von Braunschweig-Öels auf seinem, so weise
‘entworfenen als kühn und glücklich ausgeführten Heereszuge,
von der Gränze Böhmens durch Sachsen und Hannover her-
an zieherd, der untern Weser, welches Ewald nöthigte, zu
seiner Sicherheit, am 6. August sein Corps in der Gegend
von Bederkesa zusammen zu ziehen. Hier ward er vou der
westphälischen Regierung und von dem in Hamburg com-
tnandirenden fran;ösischen General Damas ersucht, die All-
irten seines Königs zu unterstütten. Der Billigung seines
Souverains gewiß, fügte sich Ewald diesem Antrage uud
rückte am 7. August gegen Bremerlehe vor; an deniselben
Tage aber hatte der Herzog bereits den größten Theil seines
Corps zu Elsfleth eingeschifft und erreichte, ungeachtet auf
das Schisf, welches ihn, der sich zulezt mit 22. Offizieren
embarquirt hatte, trug, von Bremerlehe aus über 40 Schüsse
geschahen, und das Geschütz dieses Fahrzeug noch am Stran-
de verfolgte, glücklich die an der Wesermündung stationirte
englische Flottille. Zwei andre Fahrzeuge mit Effecten, aitj
deren einem sich des Herzogs Seerstair befand, wurden bei
Bremerlehe von den Dänen, in Vereinigung mit den frän-
zösischen Douaniers genommen.
Zu weiteren Auszeichnungen fanden die Truppen dieses-
mal keine Gelegenheit, denn auf des Generals Bericht, daß
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