786
len üiöglichen Nachtheil zuzufügen, und so zur Befreiung
Deutschlands vom französischen Joche thätig mitzuwirken.
nen Verbündeten, deren Anschläge größtentheils verrathen
Und vor ihrem Ausbruche unterdrückt waren, zu Stande zu
bringen vermogte, und eben so wenig die Völker zum Auf-
skande gegen die französische Uebermacht bereitwillig fand,
vielmehr ein bedeutendes westphälisches Truppencorps sich
gegen ihn sammelte, so wurde seine Lage bald sehr mißlich.
Zudem erklärte eine Proclamation des Königs von Westphas
len ihn und seine Haufen für bewafnete Räuber und machte
Da aber Schill weder die gehofte Vereinigung mit sei-
ihn friedlos; auch der König von Preußen mißbilligte sein
Unternehmen und forderte ihn und seine Genossen vor das
Kriegsgericht, In gleichem Sinne erklärte sich der König
von Dännemark, wie ein Patent des holsteinischen Oberge-
richts vom 31. Mai beurkundete, welches, weil Schill in
Stralsund einen dänischen Artillerieoffizier, der sich in Dienst-
geschäften dort aufhielt, angefallen und überwältigt hatte,
allen Kreuzern und Kapern befahl, alle Schiffe die sie in
See anträfen, auf das genaueste zu untersuchen, ob auch
Personen oder Effecten die zu der Schillsch en Bande ge-
hörten, sich am Bord derselben befänden, und sie in diesem
Falle, zur weiteren allerhöchsten Verfügung aufzubringen, in-
dem zu vermuthen stehe, daß Schill mit den Seinigen, von
Stralsund aus zur See zu entkommen suchen werde.
Nachdem nun Schill einen Theil des Königreichs West-
phalen durchstreift hatte, zog er über die Elbe ins Mecklen-
burgische, von wo aus seine Truppen Streifzüge bis geget
die holsteinische Gränze und das Gebiet von Hamburg und
Lübeck machten. Deshalb ward der General Ewald, (wel-
cher im April aus Seeland nach Schleswig gekommen war,

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.