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ben, von der Kanzel bekannt machen würden, es sich ange-
legen lassen seyn sollten, die Gemeinen aufzumuntern, mit
verdo‘\welter Anstrengung und Standhaftigkeit diejenigen La-
sten ferner zu tragen, welche als eine unvermeidliche Folge
des Krieges mit. Großbrittanien fortdauern mögten, bis Gott
den allgemeinen Frieden gewähren würde.,
Der König von Schweden, Karl der dreizehnte, war
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bereits 61 Jahr alt, er durfte bei seiner sehr geschwächten
Gesundheit. auf keine lange Lebensdauer mit Wahrscheinlich-
feit rechnen. Kinder. hatte er nicht, auch waren weiter keine
Prinzen vom Königlichen Geblüte vorhanden; so mußte man
denn befürchten, daß bei seinem Ableben das Reich allen
Gefahren einer neuen, stürnischen Königswahl ausgesetzt
werde. . Allgemein ward daher die Nothwendigkeit gefühlt,
man müsse bei des Königs Lebzeiten einen Nachfolger wähs
len.
: . Da der regierende König dem oldenburgischen Stamme
angehörte, indem er aus der vom Herzoge Christian von
Holstein-Gottorf absitammenden jüngern Linie entsprossen
und der vierte schwedische König aus dieser Linie war, die
im Jahre 1751 mit Adolph Friederich Herzog von Hol-
stein und Bischof von Lübeck, zum Throne gelangte, so konnte
es. Fkeinesweges-: auffallen, daß man bei der Mahl eines Thron-
folgers auf die Prinzen des Holstein-Oldenburgischen Hauses
zunächst Rücksicht nahm.
.. In. dem Prinzen Chr istian August von Schleswig-
Holstein-Sonderburg-Augustenburg vereinigten sich
so viele günstige Umstände, sowohl in Ansehung seiner pers
sönlichen Eigenschaften und Tugenden, als auch in Hinsicht
auf seine eigene politische Lage gegen die großen fremden
Mächte, daß er bei der Wahl eines Kronprinzen von Schwes

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