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abzugehen, und die Sache einzucitiren, eine Bestimmung, die
allerdings unter Umständen von Nuten seyn kann.
Fortseßung. 2) im besondern mit Rücksicht auf
die Arten der Briefe, und zwar
§. 4.1.
I) 1.4
Die Beantwortung der Frage, welcher Brief im einzel-
nen gegebenen Falle zu nehmen ist? dürfte vor allen am ersten
schwierig seyn. Es ist dafür eine Unterscheidung der Arten
der Briefe nothwendig; daher zuerst von den Schuldbrie-
fen... Im Allgemeinen mahnt man mittelst eines solchen
eine Geldschuld ein + und verlangt in demselben Zahlung in
Gelde. Das ältere Eidersk. Landrecht (Art. 40) so wie
das neuere (Th. UI. Art. 2. . 4) fassen diese Bestimmung
also: „Wollte aber einer seine wiss enkliche Schulden mit
Gebotsbriefen fordern“ u. s. w. Unter wissentlicher Schuld
wird nicht eine liquide verstanden, sondern eine Schuld von
a) Schuldbriefe.
bestimmter Größe. «Cs .wird also eine Forderung verlangt,
welcher eine noch „ungewisse Compensation nicht entgegen
steht, wobei indeß nichts dawider. zu erinnern seyn möchte,
wenn der Befehl so abgefaßt wird: „daß Impetrat eine ges
wisse Summe, nach Abzug einer Gegenforderung von bes
stimmter Größe bezahle ". ~~ Demnach soll also die Jes
briefte Schuld der Größe nach bestimmt angegeben werder
(s z. B. nicht heißen dürfen ,, nach Abzug der etwanigen
Gegenforderung“ u. s. w.), im Uebrigen aber jede Schulb
mit Briefen gefordert werden können, selbst wenn die For-
derung mit dem summarischen Verfahren bevorzugt ist, . wie
ä. B. die liquiden, geringfügigen. u. s. w. . Dies ift: auch
nicht. nur allgemeinen Rechtsregeln, sondern namentlich auch
der angeführten Verordnung von 25sten Juli 478L 1. c. gang
Stagtsh. Mag. Bd. 3. Heft 1.

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