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und sprach, es wären keine Hausleute, welche.hier im Kirch-
darfe wohneten, worüber sie sich alle Beide sehr verwunders
ken, und fragten, was es denn für Leute wären, die hier im
Blecke (Flecken) wohneten. Ich. antwortete; es wären Mölo
ker (Mälzer), und Herbergirex, und. Handwerksleute, Bäcker
und Grüßtzmacher. Also redete ich ihr.-Solches ganz. wieder
aus dem Sinne, daß Teves Göttch e: sie nicht hatte fahren
wollen. Also begehrete: die. Canzlerin em Pferd, worauf dex
Untersecretarius nach Glückstadt reiten sollte. . Ich ließ mein
Pferd holen. Also ritte er geschwinde damit fort, und brachte
da eine kleine Schachtel hin. Des. andern Morgens dankte
sie mir vor das Pferd, denn er wäre. sobald damit fortges
kommen, und sagte, in der Schachtel hätte sie etwas, womit
sie sich wollte abflichen (aufputzen); nun aber hätte sie Yes
hört, daß daselbst schwedische Schiffe lägen, die da .visitirtenz
also möchte ihr Solches abgenommen werden,. denn es. wäre
nicht vor 8000 2 bezahlet, was darin wäre. Also waun
(miethete) ich Johann Bielenbe rg mit einem Wagen, und
gabe ihm des Tages 12 /4. Der führete sie hin nach dem
Schiffe, und wieder ans Land, und der Canzler hatte dem
Fuhrmann auch alle Tage ein Kopfstück Trinkgeld gegeben,
Als nun der Wind gut wurde, daß sie zu Schiffe gingen,
wollte er mit dem Wirth Rechnung machen, und seine Zeh=.
rung bezahlen. Ich hatte es aber Peter Schmidt gesagt,
er sollte nichts von ihm nehmen, denn ich wollte alles bezah=
len, was er da mit seinen Leuten verezhret hätte. Also hatte
der Canzler den Wirth gefraget, ob' ich etwa eine Sache bei.
Hofe hätte, daß ich so willfertig gegen ihn wäre. Peter
Schmidt hatte gesagt, vor meine Person hätte ich nicht, son-
dern ich fürchtete mich, daß ich wegen der Marsch wol etliche
Sachen könnte kriegen, Darauf hatte der Canzler gespro-

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