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Marsch jährlich ins Amtsregister bezahlen muß 20500 mf:
weniger 4 /4 6 A laut Quitung : Solches kommt daher.
Anno 1612 und 1613 als das große Schiff von 4140 Lasten
zu Heiligen= Stätten war umgefallen, waren JIhro Königl..
Maj. hier oft und viel, und- brauchten allerlei Mittel auf
das Haus Heiligen-Stätten, daß er selber die Aufsicht hätte.
Also währeten es zwei Jahr, daß daran gearbeitet wurde,
ehe es wieder in die Höhe kam, wiewol da viel und man-
cherlei Mittel gebraucht wurden. So mußten wir dem Kö-
nig einliefern zu seinem Hofstaat, als in die Küche mußten
wir verschaffen: Schinken, Fleisch und sonsten das Beste, was
ein Hausmann an seinem Bähnen (Boden) hatte, dazu But-
ter, gemästete Kälber, Farken, (Ferkel), Hühner, Tauben,
Eier, uno Alles was wir sonst hatten und was in der Küche
nöthig that, das mußten wir schaffen überflüßig. Dazu Heu
und Stroh für die Pferde, und das ailes ohne Bezahlung.
Dazu mußten wir alle Zeit Wagen dar bereit halten, so
lange als der König da lage, täglich wol 10 und bisweilen
wol 20 Wagen, und wenn Ihro Königl. Maj. unterweilen
abreisete, so mußten viel mehr da sein. Welches war beiden
Marschen eine große Beschwerde. Hernach wannen (miethe-
ten) wir Wagen vor Geld, Die hielten da alle Zeit, und
wer einen Wagen haben wollte, der mußte einen Schein von
dem Hausvogt. bringen. Also konnten 5 oder 6 Wagen so
viel fahren, wie vorhin die ganze Marsch. Und als hernach .
anno 1616 angefangen wurde, Glückstadt zu bauen, ginge
es gleich bald eben so zu. Also wurden mit Ihro Königl. Maj.
abgehandelt, daß wir nichts sollten an Proviant, Heu oder
Stroh, oder was és sonsten sein mag, einzuliefern schuldig
sein, auch sollten wir keine Fuhren thun. Sondern Ihro
Königl. Maj. will vor die Meile bezahten 4 mÿ! 8 /8.

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