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Anstalt aus Kr ück's und Moritz’ s Unterstützungsfond gegebe-
nen Zuschusses, nicht nur gelungen , eine Balance zusammen zu
bringen, sondern auch einen Ueberschuß von 24 Rbthlr. 30 bßl. zu
gt rÔ UE Z stnsar unten:
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Die Weber-Anstalt, worin 12 Zöglinge gearbeitet haben, hat
einen Ueberschuß von 35 Rbthlr. 31 bßl. gegeben nnd deren
Vermögen beträgt ohngefähr 900 Rbthlr. Die Anstalt zur
Verfertigung feiner weiblichen Arbeiten und die Schneider-
werkstelle haben einer bedeutenden Anzahl von Zöglingen nütz-
liche Beschäftigung und Vorbereitung zu ihrer künftigen Be-
stimmung gegeben. Die Druckerey hat einen Umsatz von ge-
gen 45700 Rbthlr. gemacht und hat einen Gewinnst von
1207 Rbthlr. 441 bßl. gehabt, In derselben haben gearbei-
tet: 1 Factor, 15 Gesellen, 12 Lehrburschen, Ä Handlanger,
1 Arbeitsmann und 8 taubstumme Zöglinge, im Ganzen 38
Personen. Im v. I. sind gedruckt 7912 Bibeln und 3035
Neue Testamente und außerdem 632 Bogen, gehörend zu ant
deren literarischen Werken. Das Arbeitslohn in der Drucke-
rey hat die Summe von 6007 Röbthlr.. 64 bßl. ausgemacht,
und außerdem sind von derselben] bedeutende Summen an. intän-
dische Fabrik-Anstalten für Papier. Lettern u. s. w. ausgegeben.
Für einige vom Auslande verschriebene Bedürfnisse für die Drucke-
rey ist die Summe von 640 Rbthlr. S13 bßl. bezahle ; dage-
gen sind vom Auslande, für die dahin abgesetzten Bibeln u,
s. w. 7697 Rbthlr. 62 bßl. eingekommen. Endlich. sind dis
allgemeinen Uebungen für die Zöglinge im Stricken, Spinnen,
Nähen, sammt Haus-. Garten- und Feldarbeiten fortgesetzt
worden. Der Fond zur Unterstütung alter, kranker und dürf;
tiger Taubstummen ist, ungeachtet davon in den 2 letzten Jah-
rt; 80 Rbthlr. verwendet sind, zu der Summe won
1700 Rbthlr. angewachsen, und wird, wie man hoffen darf,
bald mit einem neuen Beitrag von 160 Rbthlr. vergrößert
werden. Das Vermögen der Valentinerschen Stiftung , wel-
ches 1818 bei der Ueberlieferung ohngefähr 58000 Rebthlr.
betrug, war bei Ausgang vorigen Jahrs ohngefähr 67000
Rbthlr. Der Bibliothetfond beträgt 160 Rbthlr,
Nachdem Vorangeführtes von der Königlichen Schleswig-
Holstrin; Lauenburgischen Canceley Sr. Majestät allerunter-
thänigst vorgestellt worden war, geruheten Allerhöchstdieselben
unterm 21, Febr. d. J. allergnädigst zu befehlen, daß den
Vorstehern des Taubsturimen- Instituts die allerhöchste Zufrie-
denheit Sr. Majestät mit der Verwaltung des Instituts im
vorigen Jahre zu erkennen gegeben werden solle.

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