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verhältnissen nicht angemessen. Denn- sselbst da wo. das ge;
meine Recht gilt, ist. die Ehefrau keine selbstständige Person,
sondern die deutsche Chevogtschast des Mannes hat sich allen:
halb bei uns erhalten. Die Frau kaun also. nicht selbst klar
gen (als nur gegen den Mann, wenn sie dazu einen besone
dern Curator erhalten har) sondern der Mann klagt für stes
und wenn er will selbst i4 eignem Namen. Es müßte daher
immer auch der Mann als Parthei aufgeführt werden, allen:
falls mit dem Beisalze uxorio nomine.
Zu wünschen wäre es auch wohl, daß die obergerichtlichen
eatalogi causarum in einer würdigern Gestalty- etwa. wie
die Patente wegen des höchsten Gerichts in Copenhagen ers
schienen, und so gefaßt würden, daß sie zugleich. die nöthigen
Befehle an die Partheien und eine Zussammenstelung des
Wichtigsten enthielten, was Partheien und Advoeaten, in Ge-
mäßheit gemeiner Bescheide zu beobachten haben.
20) Zusäßge und Berichtigungen.
(Zum ersten Vande S. 538641.)
In Betreff der Festegüter hätten noch angeführt werden
sollen: das Patent vom 2Wstèn Aug. 1804 wegen Aufhebung
des Gten §. der Festeverordnung vom 26sten März 1772 und
das Rentekammerschreiben vom 2ten Jun: 1804, nach welchem
die Confirmation einer Erbfesten auf den Namen des wahren
Erben sofort zu bewirken, wenn auch dje Festestelle bis zur
Volljährigkeit des Erben einem Setzwirth eingethan ist; In-
gleichen b!~ J..timation des schleswigschen Obergerichts vom
27. Jul. 1796 TOIéhleswig-:Holzjeinifche Anzeige S. 711) wegen
den Glücksburgischen Fcsten. Auch ist zu bemerken, was im vorigen
Hefte von den- Festen der Stadt Rendsburg angeführt ist.
' Daselbst S. 720. Die dort angezogene herzogliche Ver?
ordnung vom 10ten May 4704 findet sich in den schleswig-
holsteinischen Anzeigen von 4779 S. 3.57 und daraus in der
Sammlung von Abhandlungen Ilter Bd. S. 477. '
Ilter Bd. S. 829. Die vom Herrn Pastor Valentiner
angeführte Handschrift ist höchst wahrscheinlich Lamp. Alandi
Nordalhingia mit den Noten des Diaconi Bruder Enewald
zu Neuenkirchen. Der Verfasser selbst hat nur die Vorrede und
Dedication zu Glückstadt 1643 in to herausgegeben. Die Hand-
schrift besaß C. C. Enewald und nachher der Pastor Schrader
zu Glückstadt, darnach der Pastor Alandus zu Reinbeck.
Darnach hat v. Westphalen sie abdrucken lassen. Der Copien
. Buchs, welches einen sehr eingeschränkten Werth hat, gab
es viele.

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