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im Jahre 1763 seinen 44sten Geburtstag +~ es war sein letz-
ter, denn er starb schon am 7ten Sept. desselben Jahres,
gefeiert ward, wurden an die der Hof-Fete beiwohnenden Her-
ren Kreuze ausgetheilt, die dazu bestimmt waren, als eine
Art von Ordenszeichen getragen zu werden. Es war ein kleie
nes, emaillirtes Andreaskreuz. In einer Rosengirlande mitten
auf dem Krenze steht der Namenszug des Herzogs, mit dem
Zusatz nat. d. 16ten Mart. 4749 und auf der andern Seite
Riel d. 16ten März 1763. In den Ecken auf beiden Seiten
findet sich folgende Inschrift:
Prinz, dieser große Tag, der beste Tag der Zeit
Sey bis zum spätsten Ziel nur Deinem Glück geweiht.
Matürlich hat der. Prinz nicht selbst dieses Denkmal
seines Geburtstages vertheilen lassen. Ob aber die Kaiserin
Katharina die 2te, die kurz vorher den Herzog zum Statt-
halter und Administrator des großfürstlichen Holsteins ernannt
hatte, oder wer es sonst veranstaltet, wissen wir nicht zu sagen.
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WR
45) Ueber dié Strafe des ev (nach schleswig : holsteinischen
Nùchdem durch das Placat vom 2ten Jun. d. I. die
Verordnung. vom Aten May 1803, betressfend das Verhalten
der Handelnden und Seefahrenden während eines Krieges
zwischen fremden Seemächten, von neuem ist in Kraft gesetzt
worden, benußen wir diese Gelegenheit, um eine Erörterung
von Oersted über die Strafe des Eidesbruches im Auszuge
mirtzutheilen. *) '
; Ö re G , §A der angeführten Verordnung sollen die Rhe-
der das Eigenthum am Schiffe und die Qualität der Ladung be-
schwören, und nach §. 6 wird von dem Schiffer ein promisso-
rischer Cid verlangt, daß mit seinem Wissen und Willen die
ihm ertheilten Pässe und Certificate nicht gemißbraucht werden
sollen. Der g. 18 bestimmt, daß die Contravenienten als
Eidbrüchige bestraff werden sollen. „In einer am 27sten
Dec. 1809. ven dem Hof- und Stadtgericht zu Copenhagen
entschiedenen Sache kam zur Frage, worin die Strafe des
Eidesbruches nach den schleswig- holsteinischen Gesetzen bestehe-
Das bei dieser Gelegenheit eingezogene Bedenken des hol-
steinischen Obergerichtes lautete dahin, daß „es rücksichtlich der
") Bal. Hersteh' jüridisch Arkiv. Heft 23, vom Jahre 4810.

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