NB.
„A.644.
.
700
N D..:
„„Alles so genau hat können verzeichnet werden, weil
„„man ost die Flucht nehmen müssen, auch alle Kin-
„„der richt nach Bergstede gebracht wegen der Un-
„„sicherheit. '"
„-Die Schweden sind eingefallen am Diensttage
„ach dem Men Sonntage des Advents, und wieder
„„herausgezogen Anno 1545 umb Michaeliß.e.
Am Sonntage Laetare. N. N. „,Dicses Kind ist
„in meinem Hause getauft, da die Schwedischen
„„Reiter unter dem Landgrasen von Heßen in dieß
„Dorf hereingefallen und alle Häuser spoliret, daß
„„der Gortesdienst verhindert; habe damals mir
„„Alles nehmen lassen. müssen, daß ich auch nicht. ein
„Brodt behalten.“
in lidem extr.
C. D.. Do fe;
10). Mühleuzwaugsrecht des Klosters Uctersen ©)
_ Has adel. Kloster zu Uetersen hat weiter keine Zwangs-
rechte, als. die, welche es durch zwei Mühlen, einer holländi-
schen Windmühle mit zweien Graupengängen und zweien Korn-
gängen, und einer Wassermühle, ausübt. Diese beiden Zwangs-
mühlen, deren Zwangsgäste die Bewohner des Fleckens Ueter-
sen und des Dorfes Heist sind, werden gewöhnlich auf 10 nach
einander folgende Jahre zusam men verpachtet. Die Bedin-
gungen sind in der Regel nach dem Conträcte folgende : Päch-
ter muß die Pachtsumme in zweien Terminen, den Tag nach
dem 2ten Osterfeiertage und den Tag nach Michaelis auszah-
len und außerdem jährlich dem Propsten 8 Himten und der
Priörin 6 Himten feines Weizenmehl, so wie auch Letzterer
auf Fastnacht für ! 25 Hedeweggen unentgeldlich liefern. Er
muß den Officiaien ihr Mehl ohne Matten und Mahlgeld
umsonst und untadelhaft mahlen und vor allen befördern, auch
für den Convent und die Officialen Gerstengraupen zur Haus-
haltung umsonst machen und ihnen Waitzen abboßen, ebenfalls
utentgeldlich. Er muß ferner Mühlenflügel und Ruthen ohne
Vergütnng im Stande halten, auch ohne Beitrag des Klo-
Nättrichten vom ärsenzwang habe zi wise. kt
Mu tt? in din Städten isi wir
nichts bekaunt, f

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