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z; Buch: Kolmar als „,,dartho‘ (zur Burg Hasel
rf) „belegen.“
î Mir haben also ohne Zweifel. die sieben Kirchspiele. „„Als
„„ein die Einwohner jener Kirchspiele,’ sagt Bolten, „waren ja
„icht Unterthanen des Bremischen Erzbischofs! (- Doch hierin
irrt, wie gejagt, der verdienstvolle Geschichtsschreiber; es ist
aber kaum zu begreifen, wie es bei einem in der Vaterlands-
geschichte. so bewanderten Manne, als Bolten, möglich gewe-
sen ist, gar nichts davon zu wissen, daß der jetzige adeliche
Marsschdisirict mehrere Jahrhunderte durch, unter der weltli-
chen Oberherrschaft des Bremischen Erzbischofs gestanden habe.
Indessen ist Bolten nicht der einzige vaterländische Geschichts-
forscher oder Geschichtsschreiber, dem diese Thatsache unbekannt
geblieben, vielmehr giebt es deren eine beträchtliche Anzahl;
nur ein paar haben sie nebenbei und kurz berührt.?)
î Meinem geringen Ermessen nach ist sie auch bei weitem
noch nicht. nach allen Seiten hinlänglich beleuchtet, und daher
werde ich vielleicht etwas nicht Unnützes thun, wenn ich in
der Folge . diesen Gegenstand trttder zur Hand nehme.
„„Daß in Holstein, wie in Dänemark, die Geistlichen auf
„ihren großen Gütern Pferde angezogen und wohl eine aus-
„„erlesenere Art aus der Fremde sich verschafft haben, will ich
„„nicht bezweifeln.“ ***) (Etatsr. Niemann im Statsb. Mas-
gazin 4322. p. 250.) Als Beleg hiezu kann ich die That-
sache anführen, daß im Anfange des 14ten Jahrhunderts sich
Langenbrok soll nach Geuß Neuendorf seyn; Aßfleth ist unbe-
kannt, folgt aber in der Taxe auf Haseldork. Das Wort
Twisellen kenne ich nicht. Die Wüstenei ist nicht die Wildniß,
denn diese verkauften mit dem „„Camerland‘’ Claus und Al-
bert v. der Wisch im J. 1300 an Grafen Johann für 2000 |.
Rep. c. 32. n. 3. Es ist vielmehr die Gegend bei Sester und
Sescermühe zu verstehen, die um die Zeit durch eine hohe Fluth
servitet uten f Uihe Lr zristrs vormals
; .
Mur bei folgenden Verfassern habe ich diesen Gegenstand er-
wähnt gefunden; Ranzau Desc. chers. Cimb. W. 1. p. 9.)
(Haseldorpia + olim Episcopatui Hamb. et hinc Brem, subjecta.)
Noodt 1. p. 597. (Haseldorp gehörte damals uicht zu dem
Districte der Holst. Grafen, sondern zum Erzbisthum Bre-
ez). Lers. :: 3- js. mut, Frof. Falck (Sammlung Vorr.
„Geschichtliche Nachrichten von der Holsteinischen Pferdezucht
sind mir nur bis ins 16te Jahrhundert zurück bekannt.'’ 1, c.

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