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1) Langenbrok, 2) Aßffleth, 3) Bishorst, 4) Haselau, 5) Hax
seldorf, €) Sestermih und T) Kolmar. Daß diese sieben
Kirchspiele aber wirklich zur Burg Haseldorf gchört haben,
läßt sich aus Urkunden beweisen. Zwar sind die Urkunden
seibst den Augen der Geschichtsforscher entzogen, indem sie ira
Gottorfischen Archioe, wo leider, noch so vieles unbenußt . liegt,
was über unsere Landesgeschichte neues Licht verbreiten könnte,
auf einen Westphal warten, wir besitzen jedoch ein Inhalts-
verzeichniß derselben, nämlich in dem (handschrifclichen) Re-
pertorium derer im –~ Archiv zu Gottorf befindlichen Urkun-
den, *) das unter andern folgende zwei Documente angiebte
1) Erzbischof Giselbert verpfändet an Graf Heinrich zn
“ Holstein, das Kirchspiel Langenbrok cum decima êtc.
_ Haseldorf 1304. (Repert. c. 2. n. 6.)
Diese Urkunde führt auch Bolten an (2. p. 354.), be-
hauptet aber, daß hier das in der Taxe bei Staphorst als in
Dithmarschen belegene Firchspiel dieses Namens ge:neint sey.
Allein hierin irrt ohne Zweifel der gelehrte Bolten, Er selbst
ist (1. c. p. 369) der Meinung, daß ,,die Grafen von Hol:
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„„Zenommen werden konnte - gar nicht in Besitz gehabt ha-
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Kirchspiele belegen waren, sich ein Pfand haben anschwatzen
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vormaligen. Kirchspiels in Dithmarschen mit Namen Langen-
brok hat es schwerlich, wie ich bereits gezeigt habe, seine Rich-
tigkeit. Auch wird in der folgenden Urk. Langenbrok als ein-
Pertinenz der Haseldorfer Burg angeführt.
2) Erzbischof Albert verpfändet Graf Adolph das Schloß
Haseldorf mit der Vogtey und den Kirchspielen zum
Langenbrok, Aßfleth, Bishorst, Haselau, und Hasel-
dorf mit der Twisellen, und der Wüsteney, als Ser
stetuzte f; Etter für 2700 mj{. 1379. (Repert.
e: 33. n. 44;
Kolmar fehlt; allein die bekannte Urkunde v. I, 1494
(Mollers Nachr. v. d. Geschl. d. v. Ahlefeld p. 4146. 417:)
Bolten 2. p. 351. Mollers Nachrichten p. 119. Auch in der
hizliethet Lg: Hrasen von Ranzau zu Breitenbura be-

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