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den; denn es muß Kiesteram oder Ciesterzm heißen, wel-
ches, wie bekannt ist, der alte Name der Krückaue ist. Folg-
lich lag das Mönkerecht in der Gegend der Krückaue, was, so
unbestimmt es sonst ist, doch darthut, daß das Mönkerecht
nicht südlich der Pinaue seine Lage gehabt habe. Was übri-
gens das „assignamus“ anbetrifft; so kann damit nichts an-
ders gesagt seyn sollen, als daß das Kloster im Besitze des
Mönterechts bestätigt werde.
Ich erlaube mir, in Beziehung auf jenen Aufsatz hier
noch ein Paar Bemerkungen hinzuzufügen.
. HV Itch habe dort (p. 167.) gesagt, daß „Byshorste
ohne topographisches Zeichen auf der Meyerschen Charte von
der Herrschast Pinneberg nördlich der Pinaue stehe, Ich füge
hinzu noch, daß es sich eben so auf der Meyerschen General-
Charte von Holstein findet, und daß dieses Meyers Weise ist,
die Stelle eines vergangenen Orts anzudeuten, Man sehe
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neral-Charte v. Schleswig; „„Butweel‘“ (bei Nordmarsch) auf
der Charte v. d. Nordgoßharde 1c. ]
; 2) Nach Herrn Landinspector Gudme (]. c. p. 170.) soll
der Sage nach die Kirche Bishorst auf einer Sandbank’ im
Elbstrome, auf Dankwerths Charte „„Bishorster Sand-- ge-
nannt, gestanden haben. Also 3 Meile westlich von Haselau
und das Mönkerecht, das dazu eingepfarrt war, juxta Ci-
esteram! Ueberhaupt wird aber die Sage, wenn. sie Begeben-
heiten betrifft, die vor 3 bis 400 Jahren geschehen sind, wohl
nicht viel zu bedeuten haben, am wenigsten, wenn andere
Gründe ihr widersprechen. Auch hat die Sage dort nicht
immer so gelqutet. Denn Meyer, der auch in jener Ge-
gend als Landmessser sich aufgehalten hat, muß, da er. nur
durch die Sage Bishorst gekannt haben kann, dort gehört ha-
ben, daß die Kirche da gestanden habe, wo er ihre Lage auf
seinen Charten angedeutet hat, und die Sage war damals
470 Jahre jünger, als 1820. Heut zu Tage lautet aber die
Sage dort nicht einmal übereinstimmend; denn nach Herrn
Gudmes, Anführung will sie, daß die Kirche auf dem Bishor-
ster Sand gestanden habe; man hat mich aber von Uetersen
In rirer Anmerk. zu der 280sten Urk. des Dipl. Neom. läßt
Wesiphal das. Moukerecht im Sachsenbann liegen, obgleich die
: (letst, ausdrüclich sagt: „„beleghen in dem Karspel

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