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lone bei weitem mehr den Linientruppen gleichgestellt wurden,
wie die aufgehobene Landwehr, auch die Mannschaft fast ohne
Ausnahme zum wirklichen Dienste einberufen ward, so fühl«
ten viele von den, früher bei der Landwehr, angestellten Of-
ficiren sich / den Beschwerlichkeiten des Dienstes bei diesen
annectirten Bataillonen nicht gewachsen oder geneigt, deshalb
ging eine große Anzahl derselben ab, zum Theil mit Pension,
zur großen Bürde der ohnehin stark belasteten Finanzen. Um
die abgegangenen zu ersetzen und die ohnehin sehr vermehrte
Anzahl von Offizierstellen zu completiren, geschahen im Laufe
des Jahres fast zahllose Ernennungen zu Offizieren, zum
Theil von Ausländern, denen bei ihrer Anstellung das Indige-
natrecht ertheilt ward. Daß unter solchen Umständen nicht
immer eine genaue Auswahl unter den zu ernennenden Sub-
iecten statt finden konnte, daß manche von denen, welche
früher als Handlungsbediente, Handwerker oder Dorfschul-
meister, in ganz andern Verhältnissen gelebt hatten, fich in
der neuen Lage, worin sie sich plötzlich gesetzt sahen, nicht
leicht und mit Anstand zu finden wußten, auch noch weniger
militairische Renntnisse besaßen, als die vormaligen Land-
wehroffiziere sich bei den Vorlesungen, welche ihnen in Rends-
burg gehalten wurden, nothdürftig gesammelt hatten, war
eben so unvermeidlich, als das unerfreuliche Schicksal der
mehrsten dieser, ihrem eigentlichen Berufe entrissenen und für
denselben größtentheils nicht‘ mehr geeigneten Leute. beim
nachherigen Frieden, worüber die Chronik zu seiner Zeit das
nähere zu berichten haben wird.
Ungeachtet die Armee jetzt zu einer Stärke gelangt war,
wie sie noch nie erreicht hatte, und fast alle waffenfähige
Mannschaft bereits zum Dienste einberufen war, mußten die
Landbewohner, denen der Mangel an Arbeitern schon äußerst

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