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alle Waaren, welche nur irgend englischen Ursprungs ver-
dächtig seyn, oder aus dessen Colonien kommen konnten, der
Eingang ins Land und überhaupt zum Continente, verwehrt
werden sollte.
In Altona ward zur Untersuchung der dort befindlichen
unter vorstehender Cathegorie begriffenen „WVaaren, eine eigene
Commission angeordnet – und eine Verordnung vom Aten
Octbr. verbot den Herzogthümern die Ausfuhr einer großen
Menge, größtentheils unmittelbar oder mittelbar zum Kriege
oder zum Schiffbau brauchbaren Materialien, so wie aller
Simplicia von Apothekerwaaren gänzlich; Korn und Fett-
waaren durften nicht seewärts nach der Fremde ausgeführt
werden, nur landwärts blieb diese Ausfuhr vor der Hand noch
gestattet; dagegen ward die Einfuhr aller Manufactur- Fa=
brik- und Handwerkswaaren in die Herzogthümer, durchaus
verboten. So mußte denn fast aller Handel mit dem Aus-
lande aufhören und der dadurch entstandene Verlust mogte
wohl schwerlich gedeckt werden durch die Prämien, welche auf
die so vielerlei Gefahren unterworfene Einfuhr von Lebens-
mitteln aus den Herzogthümern nach Norwegen, gesetzt wur-
den; noch durch die Ersparung der, bisher für Luxusartikel
ins Ausland gegangenen Gelder, wenn auch die Untertha-
nen der unterm 14. Decbr. erlassenen Königlichen Aufforde-
rung zur Sparsamkeit im Allgemeinen, besonders in der
Kleidung, noch so willige Folge leisteten.
Die Armee, welche fortwährend auf dem Kriegsfuße ver-
sammelt war, erhielt eine neue, der französischen größtentheils
nachgebi!dete Organisation, welche jedoch meistens erst bei
dem, noch nicht nahe scheinenden Frieden in Wirksamkeit tre-

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