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ches darzuthun versuchte,. „daß der Krieg, obgleich im An-
„fange mit Verlust begleitet, in Zukunft Vortheile er-
„warten lasse; daß Dänemark jetzt den Grund zu einer
„größeren Seemacht lege, als es je gehabt habe, welches den
„Glanz der dänischen Nation auf der See und das Empors-
„kommen des Handels voraus sehen lasse;“’ (also mußte
Dänemark unter den jetzigen ungünstigen Umständen eine
solche Flotte erschaffen, die über die englische das Ueberge-
wicht behaupten konnte) ja, es ward sogar behauptet, „dass
„Dänemark durch seinen Ackerbau und Viehzucht und durch
„das Emporkommen seines Gewerbfleißes eine solche Subssi=
„stenzbasis habe, daß es den Krieg länger aushalten
„könne, als andre Nationen." Leider hat der Erfolg über
die Haltbarkeit dieses Raisonnements, längst Auskunft gea
geben.
Bei weitem richtiger war des Staates Lage gewürdigt,
in einem früheren, im politischen Journal enthaltenen Aufs
satze *) und in demselben die bereits eingetretene und noch
bevorstehende Noth des Landes, mit bescheidener Freimüthig-
keit geschildert.
Wie sehr indessen alle Einwohner der dänischen Monar-
chie Ursache hatten, die Wiederherstellung des Friedens zu
wünschen, um die blutenden Wunden zu heilen, die Englands
räuberischer Ueberfall dem Staate geschlagen, doch gebot die
Nationalehre des Kampfes Fortsetzung; der mächtige Be-
herrscher Frankreichs bot Bündniß und Hülfe an und da
nur durch seinen und Rußlands Beistand Erfatz für das
*) Polit. Journal 1808. Pag. 380. Die Resoureen; Fragmente
aus Briefen über die neuesten Ereignisse im Nerden.

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